Borderline: So hart ist das Leben mit der Krankheit

Wer das Wort „Borderline“ hört, denkt oft zuerst an schlimme Narben auf Unterarmen, an Selbstverletzungen mit der Rasierklinge. Was genau hinter dem Wort steckt, wissen aber die wenigsten – genauso wenig, dass sich „Borderline“ auch auf das Berufsleben auswirken kann.

Bei „Borderline“ handelt es sich zunächst einmal um eine komplexe Persönlichkeitsstörung. Und ja, bezeichnend dafür ist ein selbstverletzendes Verhalten. „Aber nicht jeder Borderline-Betroffene verletzt sich. Und nicht jeder, der sich selbst verletzt, hat Borderline“, erklärt Birger Dulz, Psychiater aus Hamburg und Borderline-Experte.

Borderline-Syndrom: Betroffene haben oft Stimmungsschwankungen

Betroffene erleben oft extreme Gefühle und Stimmungsschwankungen. Dies zeigt sich häufig auch in Beziehungen. Patienten beschreiben es Dulz zufolge oft so: „Es geht nicht mit anderen, und es geht nicht ohne andere.“

Sie schwanken zwischen dem Aufbauen von Nähe und Distanz. „Ich hasse dich, verlass mich nicht“ lautet der Titel eines Buches über die Erkrankung - dies fasse laut Dulz die Störung treffend zusammen.

Borderline-Syndrom: Betroffene reagieren oft impulsiv

Für Außenstehende ist das häufig schwer nachvollziehbar. „Einige Betroffene reagieren impulsiv, preschen in ihrem Verhalten nach vorne. Andere ziehen sich in...Lesen Sie den ganzen Artikel bei mopo