Bomben statt verhandeln - Syrien kommt nicht zu Genfer Gesprächen

Die Zahl der Toten bei Luftangriffen auf Gebiete östlich der syrischen Hauptstadt Damaskus ist nach Angaben von der syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte um weitere 11 gestiegen, nachdem zuletzt in der Region mehr als 120 Zivilisten getötet wurden. Die Luftschläge galten der so genanten Deeskalationszone von Ost – Ghouta, das seit rund vier Jahren von syrischen Truppen belagert wird. Die humanitäre Lage in der eingekesselten Zone sei erschreckend, wie das Welternährumgsprogramm meldet: die Menschen würden sich teils von Müll ernähren, Kinder bekämen nur jeden zweiten Tag etwas zu essen.

Und die Syriengespräche in Genf haben noch gar nicht begonnen, da drohen sie schon wieder zu scheitern wie im UN Sicherheitsrat bekannt wurde. Die syrische Regierung will wegen der Tagesordnung vorerst nicht kommen. Die Opposition will Assad aus dem Amt entfernen und entsprechend einer UNO Resolution über eine neue Verfassung und Wahlen sprechen. Die neue Gesprächsrunde wäre die achte seit Beginn des Bürgerkriegs vor fast sieben Jahren. Die sieben Vorgängerrunden verliefen ergebnislos.

We want to play,

We want to eat,

We want to go to school,

We want to learn,

We want to live in a peace, #BreakGhoutaSiege#Ghouta #Syria pic.twitter.com/AzY8BYpcX7— Noor And Alaa (@Noor_and_Alaa) 25. November 2017