Bomben-Prozess: Muss Aubameyang per Video aussagen?

Pierre-Emerick Aubameyang wechselte vom BVB zu Arsenal

Bisher ist Pierre-Emerick Aubameyang im Prozess um den Bombenanschlag auf den Mannschaftsbus von Borussia Dortmund um eine Aussage herum gekommen.

Der Stürmer, der mittlerweile zum FC Arsenal nach London wechselte, hatte ein Attest vorgelegt, wonach er krankheitsbedingt nicht vor Gericht erscheinen könne.

Das genügte dem Gericht. Richter Peter Windgätter erklärte: "Herr Aubameyang hat jetzt ein gerichtsfestes Attest vorgelegt. Demnach gibt es auch kein Ordnungsgeld. Das hat nichts mit einem Promibonus zu tun."


Doch die Staatsanwaltschaft will sich damit nicht zufrieden geben. Notfalls müsse der Spieler in London per Videoschalte vernommen werden, zitiert die Bild Oberstaatsanwalt Carsten Dombert.

Eigentlich hätte Aubameyang bereits am Montag als Zeuge erscheinen müssen, konnte aber ein Attest vorlegen. Einen Tag später flog der Gabuner dann nach London und bestand dort den Medizincheck.

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Am Donnerstag fehlte der Neuzugang dann allerdings krank im Training der Gunners. Bleibt abzuwarten, ob er am Samstag um 18.30 Uhr im Spiel von Arsenal gegen den FC Everton (ab 18.30 Uhr im LIVETICKER) sein Debüt feiern kann.