Bolt freut sich auf die Sprint-Rente: "Endlich normal leben"

SID

Leichtathletik-Superstar Usain Bolt (Jamaika) freut sich nach seiner Niederlage über 100 m bei der WM in London auf die baldige Sprint-Rente. "Ich bin aufgeregt, endlich normal leben zu können, aufzustehen, wann ich will, und zu wissen, dass ich kein Training habe", sagte der 30-Jährige: "Ich kann tun und lassen, was ich will."
Natürlich werde Bolt den "Sport vermissen, aber ich bekomme die Chance, zu leben und zu reisen, wann ich will. Ich weiß nicht, wo ich hin will oder wohin mich meine Karriere führen wird, aber es ist spannend."
Bolt hatte am Samstagabend sein erstes großes Finale über 100 m Mann gegen Mann verloren, nach 9,95 Sekunden gewann er Bronze. Den Titel sicherte sich Justin Gatlin aus den USA (9,92) vor seinem Landsmann Christian Coleman (9,94). Nach der WM beendet Bolt seine Karriere. "Es ist Zeit zu gehen", sagte er.
Im Vorfeld hatte der 30-Jährige schon angekündigt, auf dem Oktoberfest in München jetzt "mehr Biersorten ausprobieren" zu wollen. Und Kinder will Bolt haben, "ganz sicher".