“Bohemian Rhapsody” könnte schon bald eine Fortsetzung bekommen

Victoria Timm
Freie Autorin für Yahoo Kino
Ein Sequel zu “Bohemian Rhapsody” könnte schon bald die weitere Lebensgeschichte von Freddie Mercury erzählen. (Bild: Getty Images)

Ein der Band Queen nahestehender Regisseur erklärt, dass eine Fortsetzung von “Bohemian Rhapsody” nicht ausgeschlossen sei – er verrät sogar ein erstes Detail zur möglichen Story.

Umgerechnet 772 Millionen Euro spielte “Bohemian Rhapsody” bislang an den Kinokassen ein und auch vier Auszeichnungen bei den Oscars zeigen, dass den Machern des Biopics ein echter Kinohit gelungen ist. Weil die Lebensgeschichte von Freddie Mercury aber noch längst nicht auserzählt ist, können sich sowohl Queen als auch die Macher des Films offenbar eine Fortsetzung vorstellen.

Das Gerücht stammt sogar aus den eigenen Reihen: Rudi Dolezal hat in der Vergangenheit bereits mehrfach mit Queen zusammengearbeitet – der Filmemacher fungierte als Regisseur für Videos zu Songs wie “One Vision” und “Seven Seas of Rhye”. Seine Arbeit mit der Band begann kurz nach dem legendären Auftritt bei Live Aid im Jahr 1985. Die energetische Performance war auch am Ende von “Bohemian Rhapsody” zu sehen.

Filmemacher Rudi Dolezal arbeitete früher eng mit Queen zusammen. (Bild: Getty Images)

Der 61-Jährige erklärte nun in einem Interview mit der News-Seite “Page Six”, dass sich Bandmanager Jim Beach ein Sequel vorstellen könne. “Ich bin mir sicher, dass er eine Fortsetzung plant, die mit Live Aid beginnt.” Die Möglichkeit werde derzeit intern diskutiert. Schon im Dezember hatte Queen-Gitarrist Brian May angedeutet, dass er grundsätzlich offen für die Produktion eines zweiten Teils sei.

Kritiker des Films bemängelten schließlich, dass das Biopic nicht die gesamte Lebensgeschichte von Freddie Mercury beleuchtet. Der an HIV erkrankte Musiker nahm nach dem Konzert im Wembley-Stadion noch weitere Musik, darunter das Queen-Album “The Miracle” sowie eine Kollaboration mit der Opernsängerin Montserrat Caballé auf – er verstarb schließlich 1991 an den Folgen von AIDS.

Rami Malek wurde für die Rolle Freddy Mercury sogar mit einem Oscar geehrt (Bild: ddp images/Capital Pictures)ews

Ob es eine Fortsetzung von “Bohemian Rhapsody” geben kann, hängt wohl auch davon ab, ob Hauptdarsteller Rami Malek nochmals in die Rolle von Freddie Mercury schlüpfen möchte. Für seine Darstellung erhielt der Schauspieler bei den Oscars 2019 die Auszeichnung in der Kategorie “Bester Hauptdarsteller”.