Bobic-Nachfolge: Die Spur führt nach Mailand

Christopher Michel
·Lesedauer: 2 Min.
Bobic-Nachfolge: Die Spur führt nach Mailand
Bobic-Nachfolge: Die Spur führt nach Mailand

Eintracht Frankfurt hat in der Vergangenheit bewiesen, dass ihre Verantwortlichen bei der Suche nach neuem Personal auch über den Tellerrand hinausblicken und Kreativität zeigen.

Der eher Brancheninsidern bekannte Hendrik Almstadt ist nun ins Blickfeld für eine Führungsrolle gerückt. (Service: Tabelle der Bundesliga)

Almstadt zählt zu den möglichen Bobic-Nachfolgern

Der 48-Jährige ist aktuell Sportlicher Leiter beim Serie-A-Klub AC Mailand, in den Jahren zuvor sammelte er bei Arsenal (2010 bis 2015) als Assistent der Geschäftsführung und bei einem kurzen Aufenthalt bei Aston Villa (Juli 2015 bis März 2016) als Sportdirektor Erfahrung.

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Der kicker hatte zuerst über das Interesse bestätigt, nach SPORT1-Informationen zählt Almstadt tatsächlich zu den Kandidaten, die auf Fredi Bobic folgen könnten.

Der aktuelle Sportvorstand kündigte Anfang März seinen Abgang aus Frankfurt an, er wird intensiv mit Hertha BSC in Verbindung gebracht. Unabhängig davon, ob Bobic am Ende tatsächlich in der Hauptstadt anheuert oder zu einem anderen Klub wechselt, werden sich die Wege mit der Eintracht trennen. (Service: Ergebnisse und Spielplan Bundesliga)

Stillstand im Bobic-Poker

Beim aktuellen Poker geht es noch um Geld, in der Causa herrscht derzeit Stillstand. Eine schnelle Einigung ist genauso möglich wie ein zähes Ringen um die Ablöse. Doch spätestens zum Saisonende ist eine Lösung zu erwarten.

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Zurück zu Almstadt, der eine Verbindung nach Frankfurt hat. Der Harvard-Absolvent arbeitete einst bei Goldman Sachs in Frankfurt – wie Frankfurts Aufsichtsratsboss Philip Holzer. Almstadt bringt ein spannendes internationales Netzwerk mit, die Transfers von Megatalenten wie Jens Petter Hauge (kam von Bodo Glimt) oder Alexis Saelemaekers (RSC Anderlecht) fiel in seine Amtszeit bei Milan.

Was macht Markus Krösche?

Nach SPORT1-Informationen ist Almstadt aber nicht die einzige Option der Eintracht. Der Name Markus Krösche wird intern durchaus als spannend bewertet. Der Sportdirektor von RB Leipzig wurde zuletzt schon mit dem FC Schalke 04 in Verbindung gebracht, ein Verbleib bei den Sachsen ist trotz Vertrags bis 2022 offenbar nicht gesichert.

"Ich konzentriere mich voll auf Leipzig. Wir haben eine gute Mannschaft und ein gutes Verhältnis innerhalb des Trainerteams", sagte Krösche auf Nachfrage von SPORT1. Die Gerüchte rund um seine Person könne er nicht beeinflussen, er konzentriere sich "zu hundert Prozent" auf seine Arbeit bei RB. Doch einen Verbleib bei den Sachsen über den Sommer hinaus konnte Krösche nicht garantieren: "Wir werden zeitnah Gespräche führen, wie die Zukunft aussieht."