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Bobic klagt gegen die Hertha

Fredi Bobic wehrt sich gegen seine Kündigung bei Hertha BSC.

Das gab das Landesarbeitsgerichts Berlin-Brandenburg am Dienstag bekannt. „Sowohl gegen eine ordentliche als auch eine außerordentliche Kündigung“, sei eine Kündigungsschutzklage eingegangen, bestätigte Pressesprecherin Andrea Baer der Deutschen Presse-Agentur. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Bundesliga)

Zuvor hatte bereits die Bild-Zeitung von dem Vorgang berichtet.

Wie die Pressesprecherin weiter erklärte, habe die Hertha Bobic am 28. Januar, nach Herthas 0:2-Niederlage gegen Union Berlin, ordentlich gekündigt - mit Wirkung zum 30. April 2023. Am 10. Februar sei noch eine außerordentliche Kündigung erfolgt, die auch häufig als fristlos bezeichnet wird.

Bobic ist sich keiner Schuld bewusst

Bobic‘ Klage richtet sich gegen beide Vorgänge. Der Kläger sei der Ansicht, dass es nichts gebe, was eine Kündigung rechtfertige. (Enthüllt! Bobic-Klausel Grund für Aus)

Die Hertha wollte sich am Dienstag auf dpa-Anfrage nicht äußern. Einen Termin für die Gerichtsverhandlungen gibt es bisher nicht. Für gewöhnlich werde ein solcher in drei bis vier Wochen angesetzt: „Es könnte in diesem Fall auch sein, dass sich die Frage stellt, ob das Arbeitsgericht zuständig ist“, sagte Baer.

Fredi Bobic war im Sommer 2021 von Eintracht Frankfurt nach Berlin gewechselt und hatte dort bis Anfang des Jahres die Position als Geschäftsführer Sport inne.