Bob, Skeleton, Rodeln: Olympia-Generalproben abgesagt

SID
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Die Athleten des Bob- und Schlittenverbandes für Deutschland (BSD) müssen sich auf Änderungen im Weltcup-Kalender einstellen.

Die im Frühjahr 2021 geplanten Premieren-Rennen im Bob, Skeleton und Rodeln auf der Olympiabahn von 2022 in Peking werden aufgrund der Corona-Pandemie nicht stattfinden. In allen Sportarten soll ein Ersatz-Standort gefunden werden.

Dies geht unter anderem aus einem Schreiben des Bob- und Skeleton-Weltverbandes IBSF an seine Nationalverbände hervor. Zuvor hatte bereits der Rodel-Weltverband FIL verkündet, dass die Weltcup-Rennen sowie die damit einhergehende internationale Trainingswoche im Yanqing National Sliding Center nicht wie geplant über die Bühne gehen können.

Während die Trainingswoche in den Herbst 2021 verlegt werden soll, wird der Weltcup auch nicht zu einem späteren Zeitpunkt in China ausgetragen. Stattdessen soll ein Ersatz-Standort für die Rennen, die sowohl beim Bob und Skeleton als auch beim Rodeln die Saison abgeschlossen hätten, in der kommenden Woche bekannt gegeben werden.

"Eine Verschiebung unserer Trainingswoche und des Testevents in China ist in der jetzigen Situation die sicherste Lösung für unsere Athleten und die Trainer", sagte der neue FIL-Präsident Einars Fogelis. Als konkreten Grund für die Verlegung nannte die FIL die "aktuelle Entwicklung der Pandemie" und damit einhergehende "Reisebeschränkungen".