Bob Dylan hat die Rechte an seinen Aufnahmen verkauft

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Bob Dylan bei einem Auftritt 2012. (Bild: Christian Bertrand / Shutterstock.com)
Bob Dylan bei einem Auftritt 2012. (Bild: Christian Bertrand / Shutterstock.com)

Bob Dylan (80) hat die Rechte an seinen Aufnahmen an Sony Music Entertainment verkauft. Dazu zählen auch die Rechte an zukünftigen Neuerscheinungen, wie "Variety" berichtete. Das US-Branchenportal schreibt unter Berufung auf Insider, dass der Deal angeblich einen Wert zwischen 150 und 200 Millionen Dollar (etwa 132 bis 177 Mio. Euro) haben soll. Der Kaufpreis ist allerdings von keiner der Parteien bestätigt.

Die im Juli 2021 geschlossene Vereinbarung umfasst demnach alle Aufnahmen von Bob Dylan seit 1962, beginnend mit dem selbstbetitelten Debütalbum des Künstlers bis hin zu "Rough and Rowdy Ways" aus dem Jahr 2020.

Wertvolle Rechte der Künstler

Ende 2020 hatte Dylan die Autorenrechte an seinen Liedern für einen Betrag von angeblich fast 400 Millionen US-Dollar (etwa 354 Mio. Euro) an Universal Music verkauft. Außerdem schenkte er sein persönliches Archiv dem Bob Dylan Center in Tulsa, Oklahoma, das laut "Variety" im Mai dieses Jahres eröffnet werden soll.

Der Singer-Songwriter aus den USA gilt als einer der einflussreichsten Musiker des 20. Jahrhunderts. 2016 erhielt er "für seine poetischen Neuschöpfungen in der großen amerikanischen Songtradition" als erster Musiker den Nobelpreis für Literatur. Zu seinen Hits zählen Songs wie "Knockin' On Heavens Door", "Blowing In The Wind", "All Along the Watchtower" oder "Like A Rolling Stone".

Das Geschäft mit den Songrechten floriert derzeit: Der Musikverlag Warner Chappell Music soll sich beispielsweise für 250 Millionen Dollar (etwa 221 Mio. Euro) die Rechte an den Songs von David Bowie (1947-2016) geschnappt haben, wie im Januar bekannt wurde. Bruce Springsteen (72) verkaufte seinen Katalog laut Medienberichten zuvor für angeblich rund 500 Millionen Dollar (443 Mio. Euro) an Sony Music.

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