Bob: Deutsche Piloten verpassen Sieg im Vierer

Die deutschen Piloten haben im Viererbob den dritten Sieg des Olympia-Winters verpasst. Einen Tag nach der Enttäuschung im Zweier fuhren die am vergangenen Wochenende in Park City siegreichen Nico Walther und Weltmeister Johannes Lochner beim Weltcup in Whistler auf die Plätze drei und fünf.

Die deutschen Piloten haben im Viererbob den dritten Sieg des Olympia-Winters verpasst. Einen Tag nach der Enttäuschung im Zweier fuhren die am vergangenen Wochenende in Park City siegreichen Nico Walther und Weltmeister Johannes Lochner beim Weltcup in Whistler auf die Plätze drei und fünf.

Der zweifache Weltmeister Francesco Friedrich (Oberbärenburg) wurde beim Sieg des Russen Alexander Kasjanow sogar nur Zwölfter.

"Es war insgesamt ein sehr schwieriges Wochenende, auch heute. Es war wieder ein Rennen, bei dem alle an ihre Grenzen gehen mussten", sagte Bundestrainer Rene Spies: "Wir sind auf dieser Bahn fahrerisch nicht so weit, um dagegenhalten zu können. Aber ich bin froh, dass es für eine Medaille gereicht hat. So war es ein versöhnlicher Abschluss des Wochenendes."

Subkow lebenslang gesperrt

Kasjanow und zwei weitere ehemalige Teammitglieder, mit denen er bei den Winterspielen 2014 in Sotschi Vierter im Viererbob geworden war, stehen allerdings unter Dopingverdacht und mussten bereits vor der Oswald-Kommission des IOC zum russischen Dopingskandal aussagen.

Der frühere Bobpilot und amtierende russische Verbandspräsident Alexander Subkow, Olympiasieger im Zweier und Vierer, wurde am Freitag lebenslang für Olympia gesperrt.

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