BMW M2 Competition wird zum limitierten Kunstwerk

de.info@motor1.com (Stefan Wagner)
BMW M2 Competition by FUTURA 2000

Künstler FUTURA2000 gestaltet drei handbemalte Einzelstücke und eine Limited Edition

BMWs Art Cars reichen zurück bis ins Jahr 1975 als der ikonische 3.0 CSL für sein Renndebüt bei den 24 Stunden von Le Mans eine farbenfrohe Lackierung von Künstler Alexander Calder erhielt. Aktuell verschönern ganze 19 Art Cars das BMW Museum in München. Dieser neue M2 Competition gehört noch nicht dazu. Vermutlich ist er auch nicht ganz auf dem Level, das würdig wäre für ein offizielles BMW Art Car, aber einen Blick wert ist er garantiert.

Der zeitgenössische Künstler FUTURA 2000 hat sich mit BMW zusammengetan, um drei einzigartige, handbemalte Versionen des kompakten Sportcoupés zu kreieren. Auch im Interieur hat er seine Handschrift hinterlassen. Obendrein wird es eine auf 500 Fahrzeuge limitierte Sonderedition des M2 Competition geben, die FUTURA2000 mitgestaltet hat. Infos zum Preis haben die Münchner noch nicht veröffentlicht, aber es ist davon auszugehen, dass die Limited Edition mit einem ordentlichen Aufschlag angeboten wird. Derzeit startet der normale M2 Competition bei 62.500 Euro. Der Marktstart soll im Juni 2020 erfolgen.  

Was diese Autos so besonders macht? Nun, Front- und Heckstoßfänger sowie die Seitenschweller kriegen eine individuelle Bemalung und die M2s stehen auf 19-Zoll-Alus im matten Farbton Jetblack. Im Interieur erhalten die Dekorleisten ein spezielles, von FUTURA2000 gestaltetes Design. Dazu kommen zweifarbige M-Sportsitze in Schwarz und Elfenbeinweiß mit polarblauer Kontrastnaht und ein Leder-Alcantara-Lenkrad mit grauer 12-Uhr-Markierung. Die Einstiegsleisten tragen eine fortlaufende Editionsnummer und die Signatur des Künstlers. 

Sollten Sie das erste Mal von diesem Künstler hören, dann hilft Ihnen BMW mit einer kleinen Erläuterung zum Mann hinter den speziellen M2s weiter:

“Der als Leonard Hilton McGurr geborene FUTURA 2000 etablierte sich als Pionier, als Graffiti in den 1980er Jahren auf das formale Galerie-Ökosystem traf. Er wurde schnell für seine radikale Herangehensweise auf der Straße bekannt und führte die Abstraktion in eine vollständig auf Buchstaben basierende Disziplin ein. Er wurde Teil einer größeren Kunstbewegung, zu der Künstler wie Jean-Michel Basquiat, Keith Haring, Dondi White und Rammellzee gehörten. Abgesehen von seiner jahrzehntelangen Karriere als zeitgenössischer Künstler feierte er große Erfolge als Werbegrafiker und arbeitete mit zahlreichen bekannten Marken zusammen."