• „A World Beyond“: Sci-Fi-Abenteuer mit George Clooney

    Futuristische Filme mit jugendlichen Helden boomen weiterhin. Da will auch das Filmstudio Disney mitmischen. „A World Beyond“ basiert zur Abwechslung mal nicht auf einer erfolgreichen Buchvorlage, sondern auf einer Idee des Firmengründers Walt Disney. Regie führt Brad Bird („Ratatouille“), als widerstrebender Weggefährte der Heldin ist Oscar-Preisträger George Clooney zu sehen.

    Die junge Casey Newton (Britt Robertson) gerät zufällig in den Besitz einer eigentlich recht unscheinbaren Anstecknadel. Die aber erweist sich als Portal in eine futuristische Parallelgesellschaft namens „Tomorrowland“. Das wird von dem machtbesessenen Wissenschaftler David Nix (Hugh Laurie) regiert. So unmittelbar, wie Casey in die mysteriöse Welt gestoßen wurde, so plötzlich findet sie sich erneut in ihrer vertrauten Umgebung wieder. Doch der Teenager möchte unbedingt zurück nach Tomorrowland.

    Die clevere Weltenwechslerin macht den abgeschieden lebenden Erfinder Frank Walker (George Clooney) ausfindig. Der

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  • „Die Augen des Engels“: Thriller mit Daniel Brühl

    Es war nur eine Frage der Zeit, bis der Kriminalfall rund um den „Engel mit den Eisaugen“ in die Kinos kommt. Zur Erinnerung: 2007 wurde die Amerikanerin Amanda Knox in der italienischen Kleinstadt Perugia festgenommen. Sie wurde des Mordes an der britischen Austauschstudentin Meredith Kercher beschuldigt und erst nach mehreren Verfahren im März 2015 endgültig freigesprochen.  

    Der neue Film des britischen Regisseurs Michael Winterbottom „Die Augen des Engels“ (OT: The Face of an Angel“) versucht einen künstlerischen Blick auf die Ereignisse in Perugia zu werfen. Dabei vermeidet Winterbottom jeden dokumentarischen Charakter. Namen, Orte und Handlung weichen von den realen Begebenheiten und Personen ab. Zusätzlich verleiht Winterbottom dem Film noch eine Meta-Ebene, was die Geschichte nicht unbedingt greifbarer macht.

    Daniel Brühl als Regisseur auf der Suche nach einem Filmstoff. (Screenshot: Concorde)Daniel Brühl als Regisseur auf der Suche nach einem Filmstoff. (Screenshot: Concorde)

    Der krisengebeutelte Regisseur Thomas Lang (Daniel Brühl) macht sich auf den Weg nach Italien, um für seinen nächsten Film zu recherchieren. Er will einen Kriminalfall

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  • Für ihre dritte Regiearbeit hat sich die Schweizer Filmemacherin Stina Werenfels ein heikles Sujet zur Brust genommen: die sexuelle Selbstbestimmung einer geistig behinderten Frau. In „Dora oder die sexuellen Neurosen unserer Eltern“ legt sie das Tabuthema sensibel, facettenreich und gleichzeitig humorvoll offen.

    Dora (Victoria Schulz) ist nicht wie andere 18-Jährige. Sie ist geistig auf dem Stand einer 10-Jährigen. An ihrem Geburtstag sind Luftballons und Torte das Wichtigste für sie. Doch seit Mutter Kristin (Jenny Schily) heimlich ihre Medikamente abgesetzt hat, verändert sich etwas. Dora ist nicht länger ruhiggestellt. Mit einem Mal kann sie mehr Anteil an der Welt nehmen.

    Gleichzeitig entdeckt sie auch ihr Interesse für das andere Geschlecht. Als sie den zwielichtigen Peter (Lars Eidinger) auf einem Markt kennenlernt, fühlt sie sich sofort zu ihm hingezogen. Die beiden schlafen miteinander. Doras Eltern erfahren erst davon, als sich herausstellt, dass Dora schwanger ist. Die

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  • „Pitch Perfect 2“: Fortsetzung mit Anna Kendrick

    Die aufmüpfigen Sängerinnen aus „Pitch Perfect“ sind zurück. In der Fortsetzung macht sich die Truppe nach Dänemark auf, um die dort stattfindende A-capella-Weltmeisterschaft zu gewinnen. Für Fans des ersten Teils gibt es ein Wiedersehen mit Anna Kendrick, Rebel Wilson und Elizabeth Banks. Neu mit dabei ist unter anderen Hailee Steinfeld („True Grit“).

    Am Ende des Vorgängers hatten die Barden Bellas sich im Finale des A-capella-Wettbewerbs gegen die Konkurrenz durchgesetzt. Seitdem sind drei Jahre vergangen und eins ums andere Mal hat der US-Uni-Chor seinen Titel verteidigt. Dann aber erschüttert ein Skandal ihr letztes Jahr an der Barden University und die Bellas werden disqualifiziert. Ihnen bleibt nur eine Chance, um doch noch zur Weltmeisterschaft ins ferne Kopenhagen reisen zu können.

    Bei all dem treiben die sympathischen Außenseiterinnen noch ganz andere Sorgen um. Beca (Anna Kendrick) und Amy (Rebel Wilson) müssen für die Abschlussprüfungen büffeln und sich über ihre

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  • „Mad Max: Fury Road“: Action-Thriller mit Tom Hardy

     Dreißig Jahre sind seit dem letzten Kinoerfolg der „Mad Max“-Reihe vergangen. Nun hat Regisseur George Miller noch einen Nachtrag. Mit „Mad Max: Fury Road“ kommt ein vierter Teil  der Wüstensaga auf die Leinwand. Epochaler, brutaler und visuell beeindruckender als je zuvor.

    Wir befinden uns in einer postapokalyptischen Welt. Die frühere Gesellschaftsordnung gilt schon lange nicht mehr, jeder ist auf sich gestellt. So auch Max Rockatansky (Tom Hardy). Nach dem Tod seiner Frau und seines Kindes versucht er wieder Balance in sein Leben zu bringen.

    Doch in der Wüste trifft er auf die eigenwillige Furiosa (Charlize Theron) und ihre Gruppe von Flüchtlingen. Die wollen endgültig dem eiskalten Warlord Immortan Joe (Hugh Keays-Byrne) entkommen, der Furiosa und viele weitere Frauen bis zu ihrer Flucht als Sklavinnen gehalten hatte. Schließlich tut sich Max mit ihnen zusammen. Denn nur gemeinsam haben sie eine Chance etwas gegen den Tyrannen auszurichten. Der will nämlich mit allen zur Verfügung

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  • „Ostwind 2“: Pferdeabenteuer mit Jürgen Vogel

    Endlich Sommerferien! Schülerin Mika ist überglücklich, viele wunderbare Wochen mit ihrem geliebten Hengst Ostwind verbringen zu können. Dann aber erfährt sie, dass das Gestüt ihrer Oma vor dem Bankrott steht. Auch bei „Ostwind 2“ führt Katja von Garnier wieder Regie und es gibt ein Wiedersehen mit Jürgen Vogel und Conny Froboess.

    Im ersten Teil war Mika (Hanna Höppner) von ihrem Vater (Jürgen Vogel) zur Arbeit auf dem Gestüt ihrer Großmutter (Cornelia Froboess) verdonnert worden. Dort zähmte die 14-Jährige den wilden, schwarzen Hengst Ostwind. Nun kehrt die Schülerin überglücklich auf den Pferdehof Kaltenbach zurück. Dort warten aber schlechte Nachrichten. Der Betrieb von Oma Maria steht kurz vor der Pleite.


    Mika (Binke) und Ostwind treffen im Wald auf Milan (Niewöhner) und seine Stute (Bild: Constantin Film Verleih GmbH)Mika (Binke) und Ostwind treffen im Wald auf Milan (Niewöhner) und seine Stute (Bild: Constantin Film Verleih GmbH)

    Letzter Ausweg scheint ein Vielseitigkeitsturnier zu sein, das ein hohes Preisgeld verspricht. Mika und Ostwind beginnen mit dem Training, bei dem ihnen vor allem die ungewohnte Dressur Probleme bereitet. Zu allem Überfluss büxt der Hengst auch immer wieder aus. Als Mika ihm

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  • Achtung, die Seeräuber sind los! Aber dabei handelt sich keineswegs um einen neuen „Fluch der Karibik“-Teil. Sondern um eine chaotische Komödie aus Norwegen. Diese hat vor allem ein Ziel: Sie will zeigen, dass Piraten auch die guten Helden verkörpern können.

    Als sich Kapitän Säbelzahn (Kyrre Haugen Sydness) wieder mit seinem Schiff, der Dark Lady, auf die hohe See begibt, nimmt er eine besonders junge Crew mit an Bord. An seiner Seite befinden sich nämlich der 11-jährige Waisenjunge Pinky (Vinjar Pettersen) sowie auch dessen Freundin Raven (Sofie Bjerke). Zusammen wollen sie von der Piratenstätte Abra Harbour zu dem sagenumwobenen Königreich Lama Rama reisen. Denn dort soll ihnen ein besonders großer Schatz winken.

    Doch das Meer hält viele Tücken für die bunt zusammengemischte Mannschaft bereit. Der Dschungel, den sie durchqueren müssen, stellt sich ebenfalls als besonders gefahrenvoll dar. Aber ihr Verlangen nach den unglaublichen Kostbarkeiten des König Rufus (Anders Baasmo

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  • „Der Knastcoach“: Komödie mit Will Ferrell

    Was kann man von einem Film erwarten, in dem Klamauk-Königen Will Ferrell und Kevin Hart die Hauptrollen spielen? Noch dazu, wenn der Regisseur er früher bereits Episoden für das TV-Format „Beavis and Butt-Head“ schrieb? Genau. Jede Menge Absurditäten und Humor, der gerne bis tief unter die Gürtellinie geht. Für diesen 100-Minüter muss man sich also gut wappnen.

    Bequemes Leben adé! Der superreiche Investmentbanker James King (Will Ferrell) muss mit einem Mal ins Hochsicherheitsgefängnis. Ein ziemlicher Schock für den Zartbesaiteten. Wie soll er da nur unversehrt wieder herauskommen? Seine einzige Chance dort zu überleben scheint sein Nachbar Darnell Lewis (Kevin Hart) zu sein. In ihm sieht er einen knallharten Typen, der sicherlich schon einige Zeit hinter Gittern verbracht hat. Oder sind das nur falsche Vorurteile?


    Will Ferrell und Kevin Hart: Ein ungleiches Paar (Bild: Warner Bros.)Will Ferrell und Kevin Hart: Ein ungleiches Paar (Bild: Warner Bros.)

    Eigentlich ist der Autowäscher Darnell nämlich genauso ein Sensibelchen wie James. Doch gegen ein bisschen Flunkerei bei guter Bezahlung hat er letztlich nichts

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  • „Das Versprechen eines Lebens“: Drama mit Russell Crowe

    Russell Crowe scheint es nicht mehr genug gewesen zu sein als Schauspieler nur Befehle entgegenzunehmen. Nach rund fünfzig Filmrollen wollte er sich nun auch einmal auf dem Regiestuhl erproben. Bei seinem Debütfilm „Das Versprechen eines Lebens“ hat er sich sogleich ein historisch heikles Thema herausgepickt, um damit gleich in die Liga der ganz großen Filmemacher aufsteigen zu können.

    Der australische Farmer Joshua Connor (Russell Crowe) hat mit einem schweren Verlust zu leben. Seine drei Söhne kämpften im Ersten Weltkrieg auf der Seite des Commonwealth. Nach der Schlacht von Gallipoli galten sie allesamt als verschollen. Joshua fühlt sich seitdem elend. Im Jahr 1919  lässt er deshalb seine Arbeit im Outback zurück, um sich auf die Suche nach den Überresten seiner Kinder zu machen.

    Bei seiner Reise ins Osmanische Reich begleitet ihn stets auch die Hoffnung, dass er vielleicht mehr als nur die leblosen Körper seines Nachwuchses nach Hause tragen kann. Schließlich wurde ihm der Tod der

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  • Erster „Black Mass“-Trailer: Johnny Depp nicht wiederzuerkennen

    Der Mime wird zum echten Fiesling

    Vom Paradiesvogel zum stark gealterten Gangster: Um in dem Biopic in die Rolle des gefährlichsten Kriminellen in der Geschichte Bostons schlüpfen zu können, hat der 51-jährige Schauspieler eine extreme Verwandlung vollzogen.


    Das erste Bewegtmaterial zum Crime-Drama „Black Mass“ ist endlich da! Doch auch wenn als Hauptdarsteller der aus Kentucky stammende Johnny Depp genannt wird, kann man ihn zunächst überhaupt nicht identifizieren. Sein Gesichtsausdruck ist um einiges grimmiger als sonst, sein Haupthaar schütter und grau. Selbst seine Augenfarbe ist nicht länger braun, sondern hellblau. Er wirkt ganz und gar einschüchternd.

    Johnny Depp wird in „Black Mass“ zu Whitey Bulger (Bild: ddp images)Johnny Depp wird in „Black Mass“ zu Whitey Bulger (Bild: ddp images)

    Kein Wunder, schließlich soll Depp den US-amerikanischen Verbrecher James J. Bulger, alias Whitey Bulger, mimen. Regisseur Scott Cooper („Crazy Heart“, „Auge um Auge“) konnte sich keinen besseren für diesen Job vorstellen. Der rund zweiminütige Trailer deutet bereits an, dass es in dem Film hart zur Sache gehen wird. Im wahren Leben wurde Bulger wegen mehrfachen

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