• „Mara und der Feuerbringer“: Fantasyfilm mit Jan Josef Liefers

    Die nordischen Götter Loki und Thor kennt man mittlerweile vor allem aus den „Avengers“-Filmen von Marvel. Jetzt aber kommen die Sagengestalten in einem deutschen Fantasyfilm ins Kino. In „Mara und der Feuerbringer“ muss eine Münchner Schülerin die Welt retten. Als Darsteller sind unter anderen Jan Josef Liefers und Christoph Maria Herbst zu sehen.

    Mara Lorbeer (Lilian Prent) leidet unter ihrem Dasein als Außenseiterin. Von ihrer esoterikbegeisterten Mutter (Esther Schweins) wird die 14-Jährige zu Erdmutterseminaren und Baumsprechstunden geschleppt. An der Schule ist die Münchnerin isoliert und wird von ihren Klassenkameraden gehänselt. Verantwortlich dafür sind auch Maras lebhafte Tagträume, die sie alles um sie herum vergessen lassen.

    Dann begegnet die Schülerin auch noch einem sprechenden Zweig. Der überbringt ihr jedoch eine wichtige Botschaft: Mara ist nämlich eine nordisch-germanische Seherin und ihre Tagträume sind in Wahrheit Visionen. Das Mädchen ist auserkoren, das Ende der

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  • „Fast & Furious 7“: Paul Walkers letzter Film

    Für Fans von Paul Walker heißt es endgültig Abschied nehmen. Der Actionstar kam während der Dreharbeiten zu „Fast & Furious 7“ bei einem Verkehrsunfall ums Leben. Das Drehbuch des Autorennfilms mit Vin Diesel wurde daraufhin umgeschrieben.

    „Fast & Furious 7“ schließt direkt an den Vorgänger aus dem Jahr 2013 an. Dominic Toretto (Vin Diesel), Brian O’Conner (Paul Walker) und ihre Crew hatten sich im Auftrag von FBI-Agent Luke Hobbs (Dwayne „The Rock“ Johnson) mit einer Söldnerbande angelegt. Deren Anführer Owen Shaw (Luke Evans) konnte schließlich besiegt werden. Der Crew wurden ihre Vergehen erlassen und die Mitglieder führen wieder ein ganz normales Leben in den USA. Dann aber taucht Deckard Shaw (Jason Statham) auf der Bildfläche auf. Der ältere Bruder von Owen sinnt auf Rache und verübt mehrere Anschläge auf Dominics Team.

    Allein können die Rennfahrer ihrem mächtigen Gegner nicht beikommen. Sie schließen einen Pakt mit dem undurchsichtigen Agenten Petty (Kurt Russell). In seinem

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  • „Best Exotic Marigold Hotel 2": Tragikomödie mit Maggie Smith

    Der erste Teil von Best Exotic Marigold Hotel rund um die britischen Pensionäre, die ihren Lebensabend im sonnigen Indien verbringen, war ein echter Überraschungserfolg. Nun versucht sich Regisseur John Madden („Shakespeare in Love“, „Eine offene Rechnung“) an einer Fortsetzung. Und erneut gelingt ihm ein launiges Werk über Liebe, Freundschaft und Karriere im Alter.

    Wir expandieren! Mit dem Best Exotic Marigold Hotel läuft es so fantastisch, dass Besitzer Sonny Kapoor (Dev Patel) und seine Co-Managerin Muriel Donnelly (Maggie Smith) ernsthaft über eine weitere Hotelanlage nachdenken. Auf diese Weise entsteht die Idee zu „The Second Best Marigold Hotel“. Doch der Weg dahin gestaltet sich als ziemlich schwierig. Denn auch die Hotelgäste rund um die Uhr ihre volle Aufmerksamkeit.

    So ist die Beziehung von Norman (Ronald Pickup) und Carol (Diana Hardcastle) ständigen Diskussionen ausgesetzt, Madge (Celia Imrie) vergnügt sich dagegen gleich mit zwei Verehrern und die Stammgäste Evelyn (Judi

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  • „Tod den Hippies, es lebe der Punk!“: Coming-of-Age-Film von Oskar Roehler

    Eine Hommage an die Berliner Punk-Szene der Achtziger Jahre

    Wild, bunt und ein bisschen eklig. Filmemacher Oskar Roehler lässt seinen Protagonisten Robert durch den West-Berliner Underground der frühen Achtziger Jahre stolpern. Der Tenor des Films: „Wir waren jung, wir hatten nur Scheiße im Kopf und es war herrlich“.

    Robert (Tom Schilling) lebt in einem Internat in der westdeutschen Provinz und will so schnell wie möglich weg. Er ist genervt vom Hippiewahn seiner Lehrer und Mitschüler und sieht sich als Punk. Zusammen mit seinem schwulen Kumpel geht er nach West-Berlin. Sein erklärtes Ziel: „Ich will ficken und Drogen nehmen“. In der westdeutschen Hauptstadt wartet die ultimative Freiheit. Das Sozialamt beschert dem jungen Mann auf Sinnsuche finanzielle Sorglosigkeit, in der Peep-Show von Lebemann Schwarz (Wilson Gonzalez Ochsenknecht) trifft er auf die amerikanische Stripperin Sanja (Emilia Schüle), in die er sich unsterblich verliebt. Dann gibt es da noch die legendäre Kneipe „Risiko“, in der Szenegrößen wie Blixa Bargeld und Nick Cave

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  • Die Scorpions stellen eine echte musikalische Institution dar. Weltweit sind sie bekannt und werden verehrt. 2015 können die deutschen Hardrocker nun auf 50 Jahre Bandgeschichte zurückblicken. Die renommierte Regisseurin Katja von Garnier („Bandits“, „Abgeschminkt“) nahm das besondere Jubiläum zum Anlass mit ihrer Doku rund um die 2010er Abschiedstournee der Band an die Öffentlichkeit zu gehen.

    Schluss mit lustig: Noch vor fünf Jahren wollten die Scorpions mit der Musik aufhören und sich zur Ruhe setzen. Daraufhin planten sie eine ausgedehnte Konzertreise rund um den Globus. Immer mit dabei: Regisseurin Katja von Garnier. Sie schaute bei der Tournee hinter die Kulissen und fing mit ihrer Kamera die epochalen Bühnenshows ein. Genauso wie auch die überbrodelten Emotionen der Fans und Bandmitglieder.

    Die Scorpions bei der Premiere der Musik-Doku auf der 65. Berlinale (Bild: ddp images)Die Scorpions bei der Premiere der Musik-Doku auf der 65. Berlinale (Bild: ddp images)


    Insgesamt verbrachte die deutsche Filmemacherin mit der Gruppe „on the road“. Dabei entstand nicht nur eine Menge Videomaterial, sondern auch eine emotionale Bindung zu den Musikern. Durch

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  • Im Animationsfilm „Home - Ein smektakulärer Trip“ landet ein Außerirdischer auf der Erde und freundet sich mit einem abenteuerlustigen Mädchen an. Gemeinsam erleben sie Abenteuer und lernen wertvolle Lektionen über das Leben. Der Film von den Machern von „Drachenzähmen leicht gemacht“ wartet unter anderen mit Uwe Ochsenknecht und Bastian Pastewka als Sprecher auf.

    Der Außerirdische Oh gehört zur Gattung der Boov. Diese Wesen sehen in Anpassung die höchste Tugend und sind Freundschaften von Natur aus abgeneigt. Die Boov besuchen gern die Erde und wollen unseren Planeten aus lauter Güte am liebsten erobern. Oh sehnt sich jedoch zunehmend nach einem Freund. Schließlich will ihn der Anführer der Boov, Captain Smek, festnehmen lassen und Oh muss vor seinen eigenen Leuten die Flucht ergreifen.


    Tip und Oh erleben so manch seltsames Abenteuer (Bild: DreamWorks Animation L.L.C.)Tip und Oh erleben so manch seltsames Abenteuer (Bild: DreamWorks Animation L.L.C.)

    Das violette Alien strandet auf der Erde und stößt dort auf Tip. Das Mädchen hat anfangs nichts für den seltsamen Besucher übrig. Dann aber begeben sich die ungleichen Weggefährten gemeinsam auf eine

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  • Tierisch gut: Die Macher von „Wallace & Gromit“ und „Chicken Run – Hennen rennen“ laden ein zu einer Reise in die Stadt. Mit all ihrem Chaos, den hinter jeder Ecke lauernden Tücken und mit einem Mal auch den verrückten Schafen, die sich wie Menschen verkleiden. Ganz vorn dabei: Shaun das Schaf. Ein Knet-Vergnügen mit britischem Humor und Slapstick-Einlagen für die ganze Familie.

    Mäh, was für ein Ärger! Shaun ist ziemlich genervt von seiner frisch gestutzten Frisur und dem Alltagstrott auf der Farm. Also beschließt er kurzerhand mit seiner zappeligen Herde einen freien Tag zu nehmen. Fern ab von den immer gleichen Ritualen und ganz nah am richtigen Spaß. Was wäre da besser geeignet als ein ausgedehnter Besuch in der großen, bunten Stadt, wo einfach alles möglich zu sein scheint?

    Aber so einfach ist ein Ausflug mit der gesamten Schaf-Bagage am Ende doch nicht. Die ganze Familie muss schließlich auch inmitten der Stadt zusammen gehalten werden, was sich als noch nervenaufreibender

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  • „3 Herzen“: Französisches Melodram mit Charlotte Gainsbourg

    Nachts in einer Provinzstadt: Ein Mann trifft eine Frau. Sie verlieben sich und verabreden sich ohne Nummern auszutauschen für die folgende Woche in Paris. Sie verpassen sich. Er trifft eine andere Frau. Er heiratet, wird Vater und stellt spät - viel zu spät - fest, dass seine einstige Geliebte die Schwester seiner jetzigen Frau ist.

    Es ist nicht unbedingt das originellste Drehbuch, das Regisseur Benoît Jacquot und Drehbuchautor Julien Boivent mit „3 Herzen“ geschrieben haben. Das Motiv der  Ménage-à-trois ist eines der beliebtesten in der Filmgeschichte. Allein der französisch sprachige Film arbeitet sich variantenreich in regelmäßigen Abständen an dem Sujet ab. Man denke nur an Francois’ Truffauts „Jules und Jim“, „Ein Herz im Winter“ von Claude Sautet, „Chanson der Liebe“ von Christophe Honoré oder Xavier Dolans „Herzensbrecher“.

    Dass Jacquots dramatisch unglückliche Dreiecksbeziehung um die Schwestern Sophie und Sylvie und den Steuerbeamten Marc trotzdem sehenswert ist, ist vor

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  • „Die Trauzeugen AG“: Hochzeitspanik mit Kevin Hart

    Hochzeiten geben immer Stoff für gute Komödien. Ob nun Screwball-Filme á la „Die Nacht vor der Hochzeit“ oder moderne Klassiker wie „Die Braut, die sich nicht traut“. Wenn geheiratet wird, ist Stress garantiert, und die Chance, dass etwas schief geht, relativ hoch. Für Filmschaffende das perfekte Setting, um romantische oder peinliche Geschichten für Hollywood zu basteln.  

    In „Die Trauzeugen AG“ sucht Doug (gespielt von Josh Gad) für seine bevorstehende Hochzeit mit Gretchen (Kaley Cuoco-Sweeting) einen passenden Trauzeugen. Weil Doug nicht gerade gut im sozialen Umgang mit seinen Mitmenschen ist und keinen einzigen Freund hat, der als Trauzeuge infrage käme, kontaktiert er Jimmy Callahan (Kevin Hart), einen professionellen Trauzeugenvermittler.

    Da Dougs Zukünftige nicht nur eine Trauzeugin vorweist, sondern gleich sieben Brautjungfern, will Doug es ihr gleichtun. Er zahlt Callahan 50.000 Dollar, um sein Best Man zu sein. Außerdem gehen die beiden auf Suche nach sieben männlichen

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  • „Cinderella“: Märchen-Adaption mit Lily James

    Mit Shakespeare-Verfilmungen machte sich der irische Regisseur Kenneth Branagh einen Namen. Nach „Hamlet“ und „Viel Lärm um nichts“ folgt nun aber eine neue Realfilmfassung der altbekannten Aschenputtel-Geschichte. „Cinderella“ ist genau das richtige Thema für Branagh, der sich darauf versteht, ein eingestaubtes Thema mit frischem Pomp und Glamour zu beleben.

    Die Geschichte ist bekannt und fängt mit der typischen Formel an: „Es war einmal ...“ Im Fokus steht die junge Ella (Lily James), deren Vater nach dem frühen Tod seiner Ehefrau erneut heiratet. Die Stiefmutter Lady Tremaine (Cate Blanchett) sowie ihre Töchter Anastasia (Holliday Grainger) und Drisella (Sophie McShera) haben nur wenig übrig für Ella. Doch erst als mit einem Mal auch der Vater stirbt, zeigen die neuen Familienmitglieder ihren wirklich bösartigen Charakter.

    Das Mädchen wird zur Dienstmagd degradiert und Hänseleien machen ihr das Leben umso schwerer. Allein der königliche Ball erscheint ihr wie eine wunderbare

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