“Der Hobbit”: Tierschützer rufen zum Boykott auf

Tierschützer in Neuseeland haben zum Boykott des neuen Hobbit-Films aufgerufen, weil nach ihren Informationen beim Filmen 27 Tiere umkamen, darunter fünf Pferde und ein Pony.

Filmszene aus dem Film "Der Hobbit - Eine unerwartete Reise". (Bild: ddp / Warner)Filmszene aus dem Film "Der Hobbit - Eine unerwartete Reise". (Bild: ddp / Warner)


Very funny - Sicherheitsvideo im Flugzeug "Hobbit"-Style

Vier verantwortliche Tierpfleger werfen Jacksons Produktion Fahrlässigkeit im Umgang mit den Filmtieren vor. Gedreht wurde vor allem auf einem Hof in der Nähe der neuseeländischen Hauptstadt Wellington, der zahlreiche Felsvorsprünge, Senken, kaputte Zäune und andere "Todesfallen" für die Tiere aufweise, so die Drehortbeschreibung der Tierpfleger.

Ein Pony verletzte sich auf diesem Hof schwer und musste eingeschläfert werden. Ein ähnliches Schicksal ereilte mindestens 26 weitere Tiere, darunter Ziegen, Hühner und ein Schaf, wie „süddeutsche.de" berichtet.

Regisseur Sir Peter Jackson wies den Vorwurf umgehend zurück. Der Film hat am 28. November in der neuseeländischen Hauptstadt Wellington Weltpremiere. "Es trifft uns sehr, dass der Film so ein Alptraum für Tiere war", sagte eine Peta-Sprecherin im Rundfunk. Jackson betonte dagegen: "Wir haben außerordentliche Maßnahmen getroffen, um sicherzustellen, dass in den Action- oder anderen Szenen, die Tiere stressen könnten, keine Tiere zum Einsatz kamen. Beim Filmen sind keine Tiere zu Schaden oder umgekommen."

In Deutschland startet der Film "Der Hobbit: Eine unerwartete Reise" am 13. Dezember.

Erste Szenen-Bilder - "Der Hobbit - eine unerwartete Reise"

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