Ashton Kutcher: Die “Jobs”-Diät brachte ihn ins Krankenhaus

Im Biopic „jOBS“ spielt Ashton Kutcher nicht einfach nur Steve Jobs – er is(s)t das „Apple“-Genie. Denn zur Vorbereitung auf seine bisher ernsthafteste Rolle, begann Kutcher mit der so genannten Frutarier-Diät, bei der ausschließlich Obst auf dem Teller landen darf. Ausgerechnet die Ernährungsweise, die Jobs zum Namen seines Unternehmens inspirierte, brachte Kutcher ins Krankenhaus. Die Schock-Diagnose: eine angegriffene Bauchspeicheldrüse.

Ashton Kutcher (l.) ernährte sich wie Steve Jobs (r.) - mit schockierenden Folgen (Bilder: Getty Images)Ashton Kutcher (l.) ernährte sich wie Steve Jobs (r.) - mit schockierenden Folgen (Bilder: Getty Images)


Zwei Tage vor dem Beginn der Dreharbeiten für „jOBS“ (feierte kürzliche auf dem „Sundance“-Filmfestival Premiere) wies sich Kutcher selbst in ein Krankenhaus ein. „Ich krümmte mich vor Schmerzen. Die Werte meiner Bauchspeicheldrüse waren total aus dem Gleichgewicht“, sagte der 34-Jährige der amerikanischen Tageszeitung „USA Today“. Um sich noch besser in die Person Steve Jobs hineinfühlen zu können, hatte sich der Ex-Freund von Demi Moore ausschließlich von Bananen, Äpfeln und anderen Früchten ernährt.

Ashton Kutcher: Er präsentiert kontroversen Steve Jobs-Film

Dass ausgerechnet seine Bauchspeicheldrüse in Mitleidenschaft gezogen wurde, jagte Kutcher einen großen Schreck ein – schließlich erlag Steve Jobs im Oktober 2011 Bauchspeicheldrüsenkrebs. „Es war wirklich erschreckend… wenn man all das bedenkt. Die Frutarier-Diät kann schlimme Auswirkungen haben“, so Kutcher gegenüber „USA Today“. Wissenschaftliche Hinweise darauf, dass die Diät zu Problemen mit der Bauchspeicheldrüse führt, gibt es allerdings nicht. Eher ist es genau andersherum. Wer viel Obst und Gemüse esse, reduziere sein Risiko für Bauchspeicheldrüsenkrebs. Bedenklich seien in diesem Zusammenhang hingegen hoher Fleischkonsum und der vermehrte Genuss behandelter Nahrungsmittel, so heißt es.

Alles für die Rolle: Abspecken und Futtern

Gesundheitlich unbedenklich ist eine reine Frutarier-Ernährung aber nicht. Sie kann zum Mangel an essentiellen Vitaminen wie Vitamin B12 führen, zudem den körpereigenen Calcium-, Eisen- und Zinkspiegel angreifen. Auch für das Wohlbefinden wichtige Proteine und Fettsäuren sind in Obst nicht ausreichend enthalten.

Steve Jobs jedenfalls bekam die ungewöhnliche Diät: Er soll sie sogar mehrmals – wahrscheinlich zur Entgiftung – gemacht haben. Laut seiner Biographie „Steve Jobs“ (von Walter Isaaacson) inspirierte die einseitige Ernährung Jobs sogar bei der Namensgebung seines Konzerns „Apple“: „Als mir das einfiel, war ich gerade auf einer meiner Frutarier-Diäten.“

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