Bleibt Harry Kane noch mindestens ein Jahr bei Tottenham? Mauricio Pochettino kann das nicht bestätigen

Bleibt Kane doch bei Tottenham? Pochettino ist über mögliche neue Entwicklungen nicht informiert und mahnt, sich davon nicht beeinflussen zu lassen.

Bereits seit mehreren Monaten wird Harry Kane mit einem Wechsel zu Real Madrid am Saisonende in Verbindung gebracht. Während Medienberichte am Freitag jedoch verkündeten, dass sich der Stürmer trotzdem für mindestens eine weitere Saison bei Tottenham  entschieden habe, kann sein Trainer Mauricio Pochettino diese neuesten Entwicklungen nicht bestätigen.

"Gerüchte – Ich muss sagen, dass sie mich nicht tangieren", sagte der 46-Jährige den Journalisten auf der Pressekonferenz vor dem anstehenden Duell mit Bournemouth am Sonntag (17 Uhr im LIVE-TICKER ): "Man muss mit diesen Gerüchten leben, sie gehören zum Fußball", versuchte Pochettino, den Fokus auf das Tagesgeschäft zu legen.

Pochettino: "Hilft keinem weiter"

"Das Wichtigste ist, sicherzustellen, dass diese Gerüchte nicht die Mannschaft und den Verein beeinträchtigen. Die Medienberichte beeinflussen niemals unsere Zukunftsentscheidungen", versicherte der argentinische Trainer und fügte hinzu: "Tausend Gerüchte über jeden. Man wird verrückt, wenn man jede Situation erklären muss. Das hilft keinem weiter."

Dass sich die Zukunft von Kane mit dem Ausscheiden aus der Champions League gegen Juventus in dieser Woche entscheiden habe, kann sich Pochettino nicht vorstellen: "Harry ist nach Mittwoch enttäuscht. Denkt ihr, dass er dann Zeit hat, um mit mir über seine Zukunft zu sprechen? Das ist unmöglich."

Ohnehin möchte der 46-Jährige derzeit lieber auf die anstehende Aufgabe in der Premier League blicken: "Keiner kann diese Situation begreifen. Die Spieler waren fokussiert darauf, Juventus zu schlagen. Jetzt sind sie fokussiert darauf, wieder bereit zu sein." Er mahnt Kane, der bisher 24 Saisontore erzielt hat, deshalb zur Konzentration: "Wir befinden uns auf einem Tabellenplatz, auf dem es darum geht, Punkte zu holen und unter die ersten vier Mannschaften zu kommen."