So bleiben Lederschuhe im Winter in Bestform

Lederschuhe wollen gut gepflegt werden. (Bild: ddp Images)

Erst cremen, dann imprägnieren – oder doch andersrum? Bei der Pflege von Lederschuhen wird viel falsch gemacht. Hier kommen die wichtigsten Tipps, damit die Schuhe den Winter optimal überstehen.

Qualitativ hochwertige Lederschuhe haben ihren Preis. Dafür können sie zu lebenslangen Begleitern werden. Eine Grundvoraussetzung dafür ist aber eine gute Pflege. Regen und nasse Gehwege setzen den Lederschuhen jetzt im Herbst zu. Später kommt dann noch Schneematsch hinzu. Optimal vorbereitetem Schuhwerk kann das aber wenig anhaben.

Tipp 1: Richtig imprägnieren

Dass Schuhcreme allein zum Schutz gegen Nässe nicht reicht, das hat sich mittlerweile herumgesprochen. Dennoch dürften die meisten Menschen ihre Lederschuhe falsch imprägnieren. Häufig kommt das Spray nämlich ganz am Schluss auf das Leder. Das scheint logisch, schließlich soll hier quasi eine schützende Schicht gebildet werden. Die entsteht allerdings nicht auf, sondern im Innern des Materials. Experten raten deshalb bei herkömmlichen Sprays: Erst imprägnieren, dann zur Schuhcreme greifen. Neue Schuhe sollten vor dem ersten Tragen sorgfältig imprägniert werden. Das Spray schützt das Leder übrigens nicht nur vor Feuchtigkeit. Es verhindert auch, dass Schmutz und Fett eindringen.

Bei der Schuhpflege ist manchmal Umdenken angesagt. (Bild: ddp Images)

 

Tipp 2: Nicht zu viel des Guten

Die Maxime „Viel hilft viel“ ist bei der Schuhpflege nicht angebracht. Imprägnierspray sollte nur in einem feinen Sprühnebel auf den Schuh gelangen. Ein bis zwei Durchgänge sind ausreichend. Andernfalls kann das Spray schnell die Poren im Leder verstopfen. Bei der Schuhcreme ist ebenfalls Zurückhaltung angesagt. Ein dünner, gut verteilter Film ist für die Pflege völlig ausreichend. Die Creme sollte vor dem Polieren mindestens eine Stunde lang einziehen.

 

Tipp 3: Schuhe trocknen lassen

Gerade teure, schöne Schuhe wollen hergezeigt werden. Leider sollten Besitzer hier Zurückhaltung walten lassen. Lederschuhe brauchen nämlich schon einmal geschlagene 20 Stunden, bis die vom Körper aufgenommene Feuchtigkeit wieder verdunstet ist. Nach dem Tragen ist damit stets ein Ruhetag angesagt. Schuhspanner oder Zeitungspapier halten die Schuhe währenddessen in Form. Sind die Schuhe im Regen nass geworden, sind pralle Sonne und heiße Heizung zum Trocknen absolut tabu. Das Leder muss langsam trocknen.

 

Tipp 4: Immer am Ball bleiben

Lederschuhe bleiben bei beständiger Pflege am besten in Schuss. Das bedeutet, dass sie direkt nach dem Ausziehen immer mit einem weichen Tuch oder einer weichen Bürste von Schmutz gereinigt werden sollten. Für Schuhe aus Velour- beziehungsweise Nubukleder eignet sich eine Kreppbürste aus Naturkautschuk am besten. Eine intensive Pflege mit Imprägnieren, Cremen und Polieren alle ein bis zwei Wochen garantiert dann lange Freude mit der Anschaffung.

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