Black Eyed Peas-Rapper Taboo will Krebskranken helfen

Der Black Eyed Peas-Rapper Taboo hat Krebserkrankten Mut zugesprochen. Bei dem 42-Jährigen war 2014 Hodenkrebs diagnostiziert worden, den er in einer Chemotherapie besiegen konnte

Der Black Eyed Peas-Rapper Taboo hat Krebserkrankten Mut zugesprochen. Bei dem 42-Jährigen war 2014 Hodenkrebs diagnostiziert worden, den er in einer Chemotherapie besiegen konnte. Derzeitig lebe der Rapper frei von Symptomen und wolle andere im Kampf gegen die Krankheit unterstützen, wie er der Nachrichtenagentur AFP sagte.

Anfänglich sei Taboo, der mit bürgerlichem Namen Jimmy Gomez heißt, nicht genau erklärt worden, welche Art von Krebs er hat oder wie weit die Erkrankung fortgeschritten ist. "Sie haben mir nur gesagt: Mr. Gomez, Sie haben Krebs", sagte der Künstler. "Mein Leben ist vor meinen Augen vorbeigezogen. Ich hab an meine Kinder gedacht, an meine Frau." Erst im vergangenen Jahr ist der Musiker mit seiner Erkrankung an die Öffentlichkeit gegangen.

Seitdem hat Taboo eine qualvolle Chemotherapie hinter sich gebracht. Zwölf Wochen lang habe er sich täglich sechs Stunden lang einer schmerzhaften Behandlungen ausgesetzt, die er als "Krieg, Folter und Albtraum" in einem beschrieb. Die Behandlung habe ihn "äußerlich und innerlich" gezeichnet.

Heute arbeitet der in Los Angeles geborene Taboo als Botschafter für die US-Krebsgesellschaft und sammelt Spenden für Überlebende. Er äußerte sich vor einer jährlichen Krebs-Konferenz, bei der bis Donnerstag in Mexiko-Stadt hochrangige politische Vertreter zusammenkamen.

Im Laufe seiner Karriere verkaufte der sechsfache Grammy-Gewinner mehr als 100 Millionen Platten und wirkte an Welthits wie "I Gotta Feeling" und "Where is the Love?" mit. Im vergangenen Jahr schrieb er ein als "The Fight" betiteltes Lied über Krebs.