Björgen löst Björndalen als Nummer eins bei Winterspielen ab

Björgen löst Björndalen als Nummer eins bei Winterspielen ab

Norwegens Skilangläuferin Marit Björgen ist seit Sonntag die neue "ewige" Nummer eins unter den Winter-Olympioniken. Die 37-Jährige gewann bei den Spielen von Pyeongchang am Schlusstag der 23. Winterspiele im 30-km-Massenstartrennen (klassisch) ihre achte olympische Goldmedaille seit 2002 in Salt Lake City.
Mit ihren zusätzlichen vier Silber- und drei Bronzemedaillen löste Björgen Ole Einar Björndalen an der Spitze des Rankings ab. Ihr berühmter Landsmann hatte im Biathlon zwischen 1998 in Nagano und 2014 in Sotschi acht Gold, vier Silber und eine Bronze gewonnen. Für Pyeongchang hatte sich Björndalen nicht mehr qualifiziert.
Auch die Nummer drei kommt aus Norwegen. Skilangläufer Björn Dählie brachte es zwischen 1992 und 1998 auf acht Gold und vier Silber. Beste Deutsche ist auf Platz acht die fünfmal siegreiche Eisschnellläuferin Claudia Pechstein (Berlin), die in Südkorea ohne weitere Medaille geblieben ist.

Die Top 10 der erfolgreichsten Wintersportler:

 1. Marit Björgen (Norwegen) Skilanglauf             2002-18     8  4  3
 2. Ole Einar Björndalen (Norwegen) Biathlon         1998-14     8  4  1
 3. Björn Dählie (Norwegen) Skilanglauf              1992-98     8  4  0
 4. Ljubow Jegorowa (GUS) Skilanglauf                1992-94     6  3  0
 5. Wiktor Ahn (Südkorea/Russland) Shorttrack        2006-14     6  0  2
 6. Lidija Skoblikowa (UdSSR) Eisschnelllauf         1960-64     6  0  0
 7. Ireen Wüst (Niederlande) Eisschnelllauf          2006-18     5  4  1
 8. Claudia Pechstein (Berlin) Eisschnelllauf        1992-06     5  2  2
 9. Martin Fourcade (Frankreich) Biathlon            2010-18     5  2  0
10. Larissa Lasutina (Russland) Skilanglauf          1992-98     5  1  1
10. Clas Thunberg (Finnland) Eisschnelllauf          1924-28     5  1  1