Bizarrer Beach-Trend: Ein aufblasbarer Sarg

Auf Instagram ist der pinke Sarg bereits erfolgreich. Ob er es auch auf internationale Gewässer schafft, ist noch nicht abzusehen. (Bild: Pom Pom Floats)

Luftmatratzen in Form von Flamingos, riesigen Pizzen und bunten Donuts waren gestern. Denn ein neuer Trend könnte schon bald die internationalen Gewässer erobern: ein pinker, aufblasbarer Sarg samt Deckel.

Das Internet ist entzückt. Ein neuer Sommertrend macht auf Instagram auf sich aufmerksam, und zwar in Form eines knallig pinken, aufblasbaren Sarges, mit dem es sich gemütlich auf dem Wasser treiben lässt.

Hinter dem makabren Beach-Toy stecken die beiden kanadischen Designer Andrew Greenbaum und Ian Felton. Die beiden seien schon vor einiger Zeit auf die Idee gekommen, den Sarg zu designen, doch erst jetzt fand sich jemand, der dem Designer-Duo einen Prototypen baute.

Greenbaum postete sogleich ein Foto des knalligen Einzelstücks auf seinem Instagram- Account und suchte auf diesem Wege ganz charmant nach Investoren:


„Ich hatte diese Idee für dieses Projekt vor circa drei Jahren mit meinem Kumpel @ian_felton. Jetzt habe ich jemanden gefunden, der mir ein Muster herstellen konnte und das war der Startschuss. Wahnsinnig lustiges Projekt. Aber um ehrlich zu sein, fehlen uns ungefähr 15.000 Dollar, um sie euch wirklich verkaufen zu können. Lasst uns wissen, ob ihr ein Kickstarter-Projekt für eine gute Idee haltet oder ob jemand nicht vielleicht einen reichen Papi hat, der investieren möchte. Wir nehmen Ratschläge gerne an.“

Unter dem Namen „Pom Pom Floats“ gab es für den neuen Sommertrend auch schnell einen eigenen Instagram-Account. Doch bei der reinen Instagram-Präsenz soll es nicht bleiben. Inzwischen haben sich die beiden tatsächlich entschlossen, die Sache in die Hand zu nehmen und suchen aktiv finanzielle Hilfe für die Umsetzung.

Der pinke Sarg ist als funktionales Kunstobjekt gedacht. Dank Deckel gibt’s sogar Schutz vor der Sonne oder eine zweite Luftmatratze. (Bild: Pom Pom Floats)

Das Projekt „Pom Pom Floats“ kann derzeit auf „kickstarter.com“ finanziell unterstützt werden. Knapp 5.000 Euro von 47 Unterstützern sind bereits im Pott. Rund 52.000 Euro sind das Ziel.

Die Mission der beiden Designer ist aber nicht nur, ein makabreres Wasserspielzeug unter die Leute zu bringen, sondern eine Marke zu kreieren, die zwischen Kunst und Kommerz existieren kann. Mit „Pom Pom“ wollen sie zukünftig noch andere funktionale Kunstobjekte kreieren und dabei mit anderen Künstlern aus der ganzen Welt kollaborieren. Der Sarg für den Pool sei dabei der erste Schritt, wie sie auf der Kickstarter-Seite erklären. Um das Projekt auf „kickstarter.com“ zu unterstützen, verbleiben noch 28 Tage.