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Bittere Tränen und gelbe Trikots: So verabschieden sich die Fans von Pelé

Monumente in Rio de Janeiro und das Santos-Stadion leuchteten nach dem Tod von Pelé zu seinen Ehren in Nationalfarben Grün und Gelb. Auch die Christus-Erlöser-Statue wurde beleuchtet.

Etwas Ähnliches war Pelé für seine Fans in Brasilien. Bittere Tränen und Gelbe Trikots mit der Nummer 10 wohin das Auge blickt.

Vor dem Maracana-Stadion gleich neben der Statue von Pelé mit der Jules-Rimet-Trophäe sitzt Marcio Pereira da Silva den Kopf in den Händen.

Der 59-Jährige verdient sich 25 Jahren als Imitator des Fußballgottes Pelé ein Zubrot und posiert mit Fans. Und ist untröstlich: "Es ist sehr traurig. Die Leute kommen hierher und sagen - Pelé, Pelé, Pelé. Und machen Fotos mit mir, spielen mit mir. Ich werde nie Pelé sein.

Aber seinen Spitznamen zu haben, hat mir sehr geholfen. Gott hat mir auch immer Gesundheit geschenkt. Ich verdanke ihm alles, denn sein Name ist weltweit bekannt. Es sollte in der ganzen Welt eine Schweigeminute für den König des Fußballs geben, nicht nur für irgendeinen Spieler."

Auch im Londoner Wembley-Stadion erleuchtete ein gelb-grüner Lichterbogen. In einem Tweet dazu hieß es:

"Heute Nacht entzünden wir den Bogen zu Ehren von Pelé. Sein einzigartiges Talent brachte das Fußballspiel zum Leuchten und inspirierte die Welt."