Bitcoin-Studie: Anteil sauberer Mining-Energiequellen stark angestiegen

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Das Bitcoin Mining Council (BMC) veröffentlichte vor kurzem die Ergebnisse seiner ersten vierteljährlichen Umfrage. Es wurden zwei wichtige Kennzahlen untersucht: Der allgemeine Stromverbrauch der Bitcoin-Mining-Branche und der entsprechende Anteil an erneuerbaren Energien.

Das BMC ist ein gemeinnütziges und weltweit aktives Forum, dessen Mitglieder Bitcoin-Mining-Unternehmen und anderen Unternehmen der Krypto-Branche sind. Das Council gab bekannt, dass es erfolgreich Informationen über den Anteil der erneuerbaren Energie von rund einem Drittel der Miningbranche sammelte.

Den Umfrageergebnissen zufolge beziehen BMC-Mitglieder und die Umfrageteilnehmer derzeit 67% ihres Stroms aus unterschiedlichen, nachhaltigen Energiequellen. Außerdem stieg der Anteil der erneuerbaren Energiequellen, die Minern verwenden, im zweiten Quartal von 2021 um schätzungsweise 56% an.

Michael Saylor lobt Bitcoin Mining Council

Das BMC wurde von einigen der größten Bitcoin-Mining-Unternehmen der Branche und MicroStrategy gegründet und ist seit Mai 2021 aktiv. In einer Erklärung äußerte sich der MicroStrategy CEO Michael Saylor zu der Gründung des BMC. Er meinte, dass die Gründung ein wichtiger Schritt gewesen sei, um mehr Transparenz und Verständnis für die Krypto-Mining-Branche zu schaffen. Er meinte außerdem, dass die freiwillige Einreichung von Mining-Daten durch Branchenteilnehmer bei der Entmystifizierung der Bitcoin-Mining-Branche helfen wird. Michael Saylor sagte:

„Es freut mich zu sehen, dass sich Mitglieder der Bitcoin-Mining-Branche zusammengetan haben, um der Öffentlichkeit und politischen Entscheidungsträgern wichtige Informationen zu liefern, insbesondere wenn es darum geht, gängige Missverständnisse über die Art und das Ausmaß der Bitcoin-Energienutzung aufzuklären.“

Darin Feinstein, Gründer von Blockcap und Core Scientific, betonte, dass die Studie zu einem entscheidenden Zeitpunkt kommt. Sie wirft Licht auf eine undurchsichtige Branche. Vor kurzem wurden nämlich zahlreiche Bitcoin-Mining-Betriebe in China aus dem Verkehr gezogen. Feinstein betonte, dass trotz der Tatsache, dass China 60% des globalen Bitcoin-Netzwerks beeinträchtigt hat, „es keine Ausfälle, keine Rettungsaktionen und keine Konkurse gab und es sich einfach angepasst hat, indem es seine Infrastruktur in Regionen verlagert hat, die mehr Freiheiten bieten.“

Bitcoin Mining: Ein Bild von BeInCrypto.com
Ein Bild von BeInCrypto.com

Übersetzt von Maximilian M.

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