Der Bitcoin-Hype verändert den Arbeitsmarkt in Deutschland massiv

Christoph Damm
Euro-Noten neben Bitcoin-Token

Durch den massiven Preisanstieg in den vergangenen Jahren hat der Bitcoin bereits bei der Geldanlage viele Strukturen verändert. Immer mehr Investoren setzen auf die Kryptowährung und wollen bei dem Hype dabei sein. Doch nicht nur die Spekulation an der Börse hat das digitale Zahlungsmittel verändert — auch der Arbeitsmarkt wird von der Digitalisierung und den Kryptowährungen in neue Bahnen gelenkt.

Das zeigt eine Studie von Joblift, die sich mit dem Arbeitsmarkt in Zusammenhang mit FinTechs beschäftigt. Demnach steigen die Stellenausschreibungen in dem Bereich bis Oktober 2017 um 70 Prozent — und das, obwohl im Vergleich zu 2016 deutlich weniger neue FinTechs gegründet wurden.

Mehr freie Stellen trotz weniger Neugründungen

Im vergangenen Jahr wurden jede Woche durchschnittlich fast drei neue FinTech Start-ups gegründet. 2017 waren es bisher nicht mehr als 30 insgesamt. Besonders FinTechs im Bereich Payment haben viele Stellen zu besetzen, was vermutlich auf den Bitcoin-Hype zurückzuführen ist. 

Für Business Insider wagt Joblift auch eine statistische Hochrechnung auf die nächsten 24 Monate: „Vermutlich gibt es bis 2019 circa 580 offene Stellen in diesem Bereich. Aber Startups sind bekanntlich sehr kurzlebig und wer weiß, wie sich die Branche bis dahin wandelt“, erklärt eine Sprecherin des Portals.

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