Bitcoin: El Savador, Elon Musk und die „Farce“

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Das Wochenende war für Bitcoin-Enthusiasten voller Überraschungen. Zunächst kündigte Nayib Bukele, Präsident von El Salvador, an, Bitcoin (BTC) in seinem Land zum gesetzlichen Zahlungsmittel zu machen. Gleichzeitig soll Elon Musk durch seine Twitter-Tiraden rund 25 Prozent der Bitcoin-Investoren vergrault haben. Allerdings schreitet die Adaption an anderen Stellen dafür in umso größeren Schritten voran – ein Roundup.

Bitcoin in El Salvador: Bukele und die Krypto-Adaption

Auf einer BTC-Konferenz in Miami sagte der 39-Jährige Präsident von El Salvador, dass die Einführung der Kryptowährung als offizielles Zahlungsmittel sowohl kurz- als auch langfristige Vorteile haben wird. Darunter ein Anstieg von Arbeitsplätzen und verstärkte Investitionen in El Salvador. Er ging auf diese Vorteile in einer Reihe von Tweets ein, die am 6. Juni veröffentlicht wurden.

„#Bitcoin hat eine Marktkapitalisierung von 680 Milliarden Dollar. Wenn 1 % davon in El Salvador investiert wird, würde das unser BIP um 25% steigern. Auf der anderen Seite wird #Bitcoin 10 Millionen potenzielle neue Benutzer haben und die am schnellsten wachsende Möglichkeit haben, jährlich 6 Milliarden Dollar an Überweisungen zu bewältigen.“

Der Politiker geht davon aus, dass Bitcoin eine große Chance für mehr als eine Million Familien mit niedrigem Einkommen für eine bessere finanzielle Zukunft ist.

„Wir hoffen, dass diese Entscheidung nur der Anfang sein wird, um einen Raum zu schaffen, in dem einige der führenden Innovatoren die Zukunft des Finanzwesens neu denken und möglicherweise Milliarden auf der ganzen Welt helfen können.“

Der Präsident hat auch ein neues Profilbild für seinen offiziellen Twitter-Account: Das Bild zeigt ihn nun in offizieller Kleidung, aber mit Laseraugen.

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Elon Musk vergrault 25% der BTC-Investoren

Der Krypto-Analyst Timothy Peterson von Cane Island Alternative Advisors schätzt, dass 25% der Bitcoin-Benutzer geflohen sind, seit Tesla sich – angeblich aufgrund von Umweltbedenken – von Bitcoin als Zahlungsmittel distanziert hat.

„Der Bitcoin-Tweet von Musk vom 12. Mai hat sich auf die Fundamentaldaten ausgewirkt. Ich schätze, dass 25% der Bitcoin-Nutzer seit Teslas Entscheidung, keine BTC mehr zu akzeptieren, geflohen sind. Die Netzwerkgröße ist gegenüber dem Hoch vom 15. April um 45 % gesunken. Gestern haben aktive Adressen den niedrigsten Wert seit Oktober 2020 erreicht.“

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Amundi: Bitcoin drängt Banken zur Entwicklung

Der Chief Investment Officer (CIO) von Amundi Pascal Blanqué sprach kürzlich auf einer Pressekonferenz über Bitcoin. Blanqué bezeichnete Bitcoin als „Farce“ und sieht den Preisanstieg von Bitcoin „ein Symptom für die Bildung von Blasen an den Finanzmärkten“. Gleichzeitig erläutert Blanqué auch, dass „Bitcoin in Erinnerung bleiben wird, weil es Zentralbanken dazu gedrängt hat, digitales Geld einzuführen“.

Bitcoin: Ein Bild von BeInCrypto.com
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