Bitcoin und Co tiefrot - Augen auf Verge

Marco Bernegg
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Harte Zeiten für Krypto-Investoren. Unter den größten digitalen Währungen dominieren am heutigen Dienstag die roten Vorzeichen.

Obwohl die Vermutung schon seit längerem im Raum stand, scheint die endgültige Bestätigung, dass Twitter Werbung für Kryptowährungen verbieten wird, die Krypto-Community zu beunruhigen. Der Kurznachrichtendienst folgt damit den Beispiel von Facebook und Google. 

Charttechnisch notiert der Bitcoin wieder knapp an der langfristigen Unterstützungslinie. Die Kryptowährung Nummer 1 läuft damit immer weiter in ein Dreieck hinein, welches kurzfristig über den weiteren Kursverlauf entscheiden wird, sobald es nach oben oder unten aufgelöst wird. 

Verge zieht an

Zwischen den zahlreichen Tagesverlierern sticht jedoch auch eine kleinere Kryptowährung heraus: Verge. Bekannt geworden durch einen Tweet von John McAfee, ist der Privacy-Coin in der letzten Zeit wieder aus den Mainstream-Medien verschwunden. Doch aktuell beträgt das Plus auf 24-Stunden-Sicht über 25 Prozent. 

Verge führt seit einigen Tagen ein Crowd Funding durch, um neues Kapital für die Entwicklung und eine neue Partnerschaft einzusammeln. Die Krypto-Investoren interessiert derzeit wohl weniger die technische Entwicklung der Kryptowährung als die neue Kooperation.

Der Verge-Entwickler Justin Vendetta hat am Wochenende in einem Video bekannt gegebenen, dass es "massiv" wird und "die Zukunft von Verge definitiv verändern wird". Er sagte zudem: "Es wird das wichtigste sein, was Verge je getan hat. Außerdem wird es uns einen Anwendungsfall mit einem riesigen, führenden Industrieunternehmen geben."

Vor zu großer Euphorie muss hier auch gewarnt werden, da in der Vergangenheit schon öfter unter den Kryptowährungen große Ankündigungen nicht erfüllt werden konnten.

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Im bitcoin report verfolgen wir intensiv die Entwicklung von Verge und vielen weiteren vielversprechenden Kryptowährungen.