Bitcoin & Co unter Druck – Ethereum hält sich tapfer

Nikolas Kessler
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JPMorgan-Analyse: Bitcoin & Co bald in jedem Depot?

Nach einer kurzen Erholung in der Nacht auf Donnerstag hat der Bitcoin im heutigen Tagesverlauf an seine Talfahrt angeknüpft. Kurzzeitig ist er dabei sogar unter die Marke von 9.300 Dollar gefallen – und somit auf den tiefsten Stand seit Ende November 2017. Andere große Kryptowährungen verlieren teils noch deutlicher.

Das Chartbild des Bitcoins trübt sich damit immer weiter ein. Erst im Bereich von 8.200 Dollar wartet nun das Zwischenhoch von Mitte/Ende November als nächste Unterstützung.

Kein Handelsverbot in Südkorea

Die von Krypto-Fans befürchteten Handelsverbote im Kernmarkt Südkorea sind derweil vom Tisch. „Es gibt keine Absicht, den Kryptomarkt zu verbieten oder abzuschaffen“, sagte Finanzminister Kim Dong-yeon in einem offiziellen Statement. Spekulationen und widersprüchliche Aussagen von Regierungsvertretern hatten diesbezüglich zuletzt für große Verunsicherung gesorgt.

Statt grundsätzlicher Verbote sollen für den Handel mit Kryptowährungen klare Regeln erarbeitet werden. Erste Gesetze wie eine Klarnamenpflicht für Trading-Accounts sind Ende Januar bereits in Kraft getreten. Zudem hat die südkoreanische Zollbehörde KCS den illegalen Devisenhandel mittels Kryptowährungen im Visier. Entsprechende Transaktionen im Volumen von umgerechnet fast 600 Millionen Dollar seien bereits aufgedeckt worden, teilte die Behörde mit. Für den Devisenhandel gelten in Südkorea grundsätzlich strenge Regeln.  

Ethereum stemmt sich gegen den Trend

Wie abgekoppelt vom restlichen Kryptomarkt präsentiert sich derweil die Nummer 2 hinter dem Bitcoin, Ethereum. Während die 20 nach Marktkapitalisierung größten Kryptowährungen teils tief im Minus stecken, steigt Ether um rund ein Prozent. Zwar gab es im Januar auch hier spürbare Gewinnmitnahmen, im Vergleich zu den meisten anderen großen Kryptowährungen ist aber sowohl der langfristige, als auch der kurzfristige Aufwärtstrend im Ether-Kurs nach wie vor intakt. Mehr noch: Auch das bisherige Allzeithoch von Mitte Januar bei 1.432,88 Dollar ist bei Ethereum noch in Reichweite.

Mehr zu (technischen) Vorteilen von Ethereum und anderen Coins, die auf Blockchains neuerer Generationen basieren, lesen sie in der neuen Ausgabe (06/20018) des AKTIONÄR.

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