Eine bislang geheime Mail könnte Apples fragwürdige Geschäftspraktiken enthüllen

Business Insider Deutschland
Apples iPhone X

Apple sucht laut internen Mails nach einem Land, in dem keine Steuern anfallen. Dies enthüllte der Rechercheverbund Netzwerk investigativer Journalisten (ICIJ) laut einem Bericht der „Süddeutschen Zeitung“, die dem Verbund angehört. 

Die Dokumente zeigen demnach, dass Apple nach einer Steueroase für seine Geschäfte suchte. Kriterium bei der Suche sei laut der internen Mails, dass in dem Land überhaupt keine Steuern für den Konzern anfallen. Diese Steuerfreiheit sollte auch über einen Regierungswechsel hinaus in dem Land garantiert sein. 

Paradise Papers stammen von Kanzlei auf den Bermudas

Die Paradise Papers, wie die jetzt enthüllten Dokumente genannt werden, setzen sich aus E-Mails, Abrechnungen, Bank- und Gerichtsdokumenten und weiteren Dateien zusammen. Sie geben einen Einblick in die Kanzlei Appleby, die ihren Sitz auf den Bermudas hat. Die Kanzlei hilft Personen und Konzernen dabei, Steuerschlupflöcher durch das Nutzen von Steueroasen zu finden.

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