Biotech-Perle Sarepta: Gamechanger in petto – AKTIONÄR-Leser 125 Prozent im Plus

Michel Doepke
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Biotech-Perle Sarepta: Gamechanger in petto – AKTIONÄR-Leser 125 Prozent im Plus

Bei seltenen Erkrankungen ruhen große Hoffnungen auf dem Ansatz der Gentherapie. Einer der heißen Player im Kampf gegen die Muskeldystrophie Typ Duchenne (DMD) ist die AKTIONÄR-Em­pfehlung Sarepta. Auf der hauseigenen Forschungs- und Entwicklungskonferenz hat die Biotech-Gesellschaft frische Daten zur Gentherapie GALGT2 präsentiert – die Ergebnisse sind bahnbrechend.

Es konnte eine Reduktion des Kreatin-Kinase-Wertes um mehr als 87 Prozent erreicht werden, bei den wichtigen Biopsie-Daten trumpfte die Gesellschaft mit einem mittleren Gehalt von Mikrodystrophin von mindestens 38 Prozent auf. Auf Basis dieser Ergebnisse könnte Sarepta – als Erstes in der AKTIONÄR-Ausgabe 09/2018 zum Kurs von 51,49 Euro als Übernahmekandidat präsentiert – eine revolutionäre Therapie auf den Markt bringen. Denn das bis dato einzig zugelassene Mittel gegen die Muskelerkrankung ist Exondys 51, welches ebenfalls aus dem DMD-Powerhouse Sarepta stammt.

Biotech-Sektor im Aufwind
Sarepta hat den gesamten Biotech-Sektor in Ekstase versetzt – nach dem Bekanntwerden der frühen, aber äußerst vielversprechenden Daten zog der Nasdaq Biotechnology Index kräftig an. Unter dem Strich legte der Index gut 1,5 Prozent in einem schwachen Marktumfeld zu, angeführt von Sarepta. Zum Handelsschluss stand bei der Aktie ein Kursplus von rund 37 Prozent zu Buche. Damit bringt das Unternehmen mittlerweile knapp zehn Milliarden Dollar auf die Börsenwaage. Zu viel? Keineswegs. Mit den spektakulären Daten der Gentherapie ist für den AKTIONÄR die Wahrscheinlichkeit einer Übernahme weiter gestiegen.

Auf den Gamechanger setzen
Wer den Sarepta-Zug verpasst hat, sollte sich auf die Lauer legen und bei Schwäche bei dem spekulativen Titel zugreifen (Stopp 89 Euro).

Hinweis: Dieser Artikel erschien bereits in der AKTIONÄR-Ausgabe 26/2018 als Bulle der Woche.