Bill Gates sagt, dass Abwechslung bei der Arbeit gegen Burnout hilft

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In jedem Beruf besteht die Gefahr, dass das Personal unter Beschwerden wie Müdigkeit, Stress, Depressionen oder Angstzuständen leidet. Diese Symptome können durch das Burnout-Syndrom verursacht werden, eine von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) anerkannte Erkrankung. Laut WHO ist Burnout ein "Syndrom, das als Folge von chronischem Stress am Arbeitsplatz verstanden wird, der nicht erfolgreich behandelt wurde." Es führt nicht nur zu geringer Produktivität, sondern kann auch zu anhaltenden Gefühlen von Stress oder Angst führen. Einige scheinen jedoch besser als andere mit dem Arbeitsstress umgehen zu können.

Trotz der Schnelllebigkeit seiner Karriere war Bill Gates davon überzeugt, dass er bei Microsoft niemals ausbrennen würde. Gates hatte Microsoft gegründet, als er 20 Jahre alt war. Im Jahr 1984, im Alter von 28 Jahren, sagte er gegenüber dem Medienkonzern "NBC", dass Microsoft in diesem Jahr einen Umsatz von mehr als 100 Millionen Dollar erzielen würde. Gates erklärte überzeugt, dass er mit dem Stress bei Microsoft gut umgehen kann. Auf die Frage, woher er wisse, dass er in ein paar Jahren nicht ausgebrannt sein würde, antwortete er, dass jeder Tag bei Microsoft anders sei.

"Wir machen nicht den ganzen Tag lang das Gleiche. Wir gehen in unsere Büros und denken über neue Programme nach, wir treffen uns zu Besprechungen, wir gehen zu den Endnutzern, wir sprechen mit den Kunden. Es gibt so viel Abwechslung, und es gibt immer wieder neue Projekte. Und ich glaube nicht, dass es jemals langweilig wird", sagte er. Betrachtet man seine Erfolge, so schienen die folgenden Jahre das nur zu bestätigen. Microsoft ging 1986 an die Börse und Gates wurde zum reichsten Mann der Welt.

Wie ihr Burnout bei der Arbeit vermeiden könnt

Auch wenn es sich bei Gates um einen speziellen Fall handelt, scheint es, dass Abwechslung, neue Projekte und Herausforderungen Wunder bewirken können, wenn es darum geht, Burnout am Arbeitsplatz zu vermeiden. Es gibt auch bestimmte Warnzeichen, die euch helfen können, Anzeichen von Burnout zu erkennen. Christina Maslach ist Professorin für Psychologie an der Berkeley-Universität in Kalifornien. Sie ist eine führende Expertin für das Burnout-Syndrom und hat das "Maslach Burnout Inventory" entwickelt, das am weitesten verbreitete Instrument zur Messung von Burnout.

Bei dieser Messung werden die drei wichtigsten Anzeichen für Burnout untersucht: Erschöpfung, mangelnde Motivation und schlechte Arbeitsleistung. Wenn der Ansatz von Gates bei euch nicht funktioniert, ist noch nicht alles verloren. Es gibt viele andere Methoden, die ihr ausprobieren könnt, um das Problem zu überwinden. Wenn ihr euch Zeit für Bewegung nehmt, könnt ihr euren Schlaf verbessern, was sowohl eurem geistigen als auch eurem körperlichen Wohlbefinden zugutekommt. Ratsam ist auch, mit Menschen bei der Arbeit über euer Wohlbefinden zu sprechen, seien es Freunde oder ein Vorgesetzter.

Dieser Text wurde von Lisa Ramos-Doce übersetzt. Das Original findet ihr hier.

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