Bildungsstudie: So will der Senat die Berliner Bildungsmisere lösen

Schüler im Matheunterricht

Berlin.  Berlin hat zwar nicht die rote Laterne – die bleibt Bremen vorbehalten – die Viertklässler der Hauptstadt belegen bei bundesweiten Vergleichstests dennoch erneut nur den vorletzten Platz. Das ist das Ergebnis einer Studie des Instituts zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen (IQB), die am Freitag in Berlin vorgestellt worden ist. Hamburg indes hat es geschafft, sich im Vergleich zu 2011 von Platz 14 auf Rang zwölf vorzuarbeiten.

In Mathematik etwa erreichten in Berlin laut IQB-Studie nur 46,8 Prozent der Viertklässler den Regelstandard, 27,6 Prozent der Schüler kamen mit den Anforderungen in diesem Fach nicht klar und nur 8,4 Prozent konnten optimale Ergebnisse erzielen. Ganz anders sieht es dagegen in Bayern aus, dem Bundesland auf Platz eins im Ländervergleich. Dort erreichten fast drei Viertel der Viertklässler (73,3 Prozent) in Mathematik den Regelstandard. 17,4 Prozent der Schüler konnten optimale Kompetenzen vorweisen. Lediglich 8,3 Prozent zeigten unbefriedigende Leistungen.

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Deutschlands Viertklässler haben sich verschlechtert

Laut Studie fallen beinahe für alle Bundesländer die Leistungen der Viertklässler 2016 schlechter aus als 2011. Dies gilt für Mittelwerte in Mathematik (-17 Punkte), aber auch für die Mittelwerte in den Testbereichen im Deutschen, also im Lesen (-7 Punkte), Zuhören (-16 Punkte) und Orthografie (-24 Punkte).

Der Leistungsabstand zwischen den schwächsten Ländern (Bremen, Berlin, Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, ...

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