Bildung in Berlin: So funktioniert der Quereinstieg an Berliner Schulen

Von Arbeitszeit bis Gehalt und Sprachniveau – das müssen die Interessenten wissen.

Mitte September beginnen die Stellenausschreibungen für das zweite Schulhalbjahr. Quereinsteiger werden dabei nur eingestellt, wenn es für die jeweilige Stelle an der Schule keinen ausgebildeten Lehramtsbewerber gibt.

Eine Bewerbung für den Quereinstieg ist nur mit Studienabschlüssen für Unterrichtsfächer möglich, bei denen voraussichtlich ein besonderer Bedarf bestehen wird. Bedarfsfächer sind derzeit Mathematik, Physik, Informatik, Chemie, Musik, Sport sowie alle sonderpädagogischen Fachrichtungen.

Für das Lehramt an Grundschulen sind zusätzlich Bewerbungen mit Studienabschlüssen für die Fächer Sachkunde mit Naturwissenschaften und Englisch möglich.

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Wer nur ein Fach studiert hat, zum Beispiel Mathematik, kann durch ein berufsbegleitendes Studium die Qualifikation für den Unterricht eines zweiten Faches erhalten, zum Beispiel Informatik.

Hat ein Student auch das zweite Fach in angemessenem Umfang studiert, wird der Hochschulabschluss der ersten Staatsprüfung für das Lehramt gleichgesetzt. Die berufsbegleitende Ausbildung bereitet Quereinsteiger wie die Referendare auf die zweite Staatsprüfung vor. Sprachvoraussetzung für Bewerber nicht deutscher Herkunft ist mindestens ein Nachweis über das Sprachniveau C1.

Quereinsteiger arbeiten vom ersten Tag an Vollzeit in selbstständigem Unterricht. Das bedeutet: Pro Woche erhalten sie je nach Lehramt sieben bis neun Anrechnungsstunden für die Teilnahme an den Vorbereitungsseminaren und müssen dazu 19 Stunden unterrichten. Z...

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