Corona: „Die Ansteckungen finden außerhalb der Schule statt“

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Berlin. Schule war der große Streitpunkt zwischen Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und den Ministerpräsidenten in der vergangenen Woche: Wechselunterricht oder Präsenzunterricht? Am Ende bleibt, trotz hoher Coronazahlen, auch in Berlin vieles wie gehabt. Ein Gespräch mit Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD) über Hotspots, Kälte in Klassenzimmern und die Frage, ob Berlin genügend testet.

Berliner Morgenpost: Frau Scheeres, in Hotspots dürfen weiterführende Schulen „freiwillig“ entscheiden, ob sie mit bestimmten Jahrgangsstufen in den Wechselunterricht gehen. Wie eine Maßnahme, um das Infektionsgeschehen einzudämmen, klingt das nicht. Dann dürfte sie ja nicht freiwillig sein.

Sandra Scheeres Schulen sind in aller Regel keine Hotspots. Die Charité führt dazu derzeit eine Studie durch. Wir wollen, dass das gründlich untersucht wird. Nichts weist bisher darauf hin, dass es ein besorgniserregendes Infektionsgeschehen in den Schulen gegeben hat.

Wo finden dann die Ansteckungen statt? In Schulen wurden aktuell 1430 Schüler und 430 Lehrkräfte positiv auf Corona getestet.

Seit einigen Tagen gehen die Zahlen der positiv getesteten Kinder zurück, im Vergleich zur Vorwoche sind mehr als 70 Kinder weniger positiv getestet worden. Wir haben 120 weniger geschlossene Lerngruppen als die Woche zuvor. Das zeigt mir schon, dass Schule ein stark geregelter Raum ist – und sich die Kinder und die Lehrkräfte entsprechend verhalten. Wir haben strikte und detaillierte Musterhygienepläne, die wir permanent anpasse...

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