“The Big Sick”: Auch eine Lektion in Sachen Toleranz

Als der Schauspieler Kumail Nanjiani und seine Ehefrau Emily Gordon beschlossen, ein Drehbuch über ihre bewegte Beziehung zu schreiben, dachten sie an eine nette, pakistanisch-amerikanische Liebeskomödie. Doch ihr Film “The Big Sick”, der nun in die US-Kinos kommt, ist auch eine Lektion in Sachen Toleranz – gegen die aktuelle Islamfeindlichkeit. Damit hätten die beiden nicht gerechnet.

“Wir wollten einfach nur ganz zeitlos unsere Story erzählen”, sagt Emily Gordon. “Und nun kommt der Film heraus und das Thema ist brandaktuell.”

Kumail Nanjiani: “Und eine seiner positiven Nebenwirkungen ist, dass die Leute eine muslimische Familie sehen, wie sie sonst nie in der amerikanischen Popkultur dargestellt wird.”

Wegen der strengen traditionellen Vorstellungen seiner Familie, geht die Beziehung zwischen Kumail (der Comedian spielt sich slebt) und Emily (dargestellt von Zoe Kazan) in die Brüche. Doch dann fällt die junge Frau ins Koma. Und Kumail wird am Krankenhausbett mit ihren Eltern ((Ray Romano und Holly Hunter) konfrontiert, die auch einige Vorbehalte haben.

“The Big Sick” war eine der Überraschungen Anfang des Jahres in Sundance und wird Ende Juni auf den Festivals in München und Karlovy Vary, dort läuft er als Eröffnungsfilm, erwartet. Deustchsprachiger Kinostart ist der 16. November.

THE BIG SICK to Open, ARRIVAL to Close Karlovy Vary International Film Festival | Trailers https://t.co/FGXPX0O4et— VIMOOZ (@VIMOOZ) 20 juin 2017