"Big Short"-Investor Michael Burry warnt vor der "Mutter aller Crashs" und sagt voraus, dass Kryptowährungen und Meme-Aktien abstürzen werden

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Michael Burry, der "Big Short" Investor
Michael Burry, der "Big Short" Investor

Gelegenheitsinvestoren, die Meme-Aktien und Kryptowährungen kaufen, haben verheerende Verluste zu erwarten, warnte Michael Burry am Donnerstag.

"Alle Hype / Spekulation ist Vorzeichen der Mutter aller Abstürze", twitterte der Investor. "Wenn Krypto um Billionen fällt, oder Meme Aktien um zehn Milliarden, dann wird die #MainStreet mit Verluste in der Größenordnung der BIP von ganzen Ländern rechnen müssen."

"#FOMO-Parabeln lösen sich nicht seitwärts auf"

Burry fügte hinzu, dass die Angst der Menschen, etwas zu verpassen, die Asset-Preise auf ein unhaltbares Niveau getrieben hat. "#FOMO-Parabeln lösen sich nicht seitwärts auf", warnte er.
Der Scion Asset Management-Chef schlug auch Alarm bei Krypto-Fans, die rücksichtslos Kredite aufnehmen, um ihre Lieblingscoins zu kaufen.

"Das Problem bei #Crypto, wie bei den meisten Dingen, ist die Hebelwirkung", twitterte er. "Wenn ihr nicht wisst, wie viel Hebelwirkung es im Krypto-Markt gibt, wisst ihr rein nichts über Krypto." Kurz darauf löschte er allerdings sein Twitter-Profil - wieder einmal.

Burry hatte seinen Twitter-Account erst vor kurzem gelöscht.


Burry kehrte diese Woche zu Twitter zurück, nachdem er zuvor sein Profil im April gelöscht hatte. Er hatte die Social-Media-Plattform verwendet, um Warnungen über Tesla auszusprechen - auf dessen Kursfall er wettete - sowie zu GameStop, Bitcoin, dogecoin, Robinhood, der drohenden Inflation und dem breiteren Aktienmarkt.
Der Scion-Chef hat eine Kult-Anhängerschaft um sich gescharrt, seit er den Immobilienmarkt-Crash vorhersah, der die globale Finanzkrise auslöste. Seine milliardenschwere Wette gegen die Blase wurde in dem Buch und dem Film "The Big Short" festgehalten.


Burry half auch dabei, den Weg für den GameStop-Short-Squeeze im Januar zu ebnen, der den Boom der Meme-Aktien auslöste. Er kaufte 2019 eine Beteiligung an dem Videospiel-Händler und schrieb mehrere Briefe an den Vorstand, um Kleinanleger zu ermutigen, auf die Aktie zu setzen.

Der Artikel erschien zuerst hier und wurde aus dem Englischen übersetzt.

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