Bierhoff wehrt sich gegen Gerüchte um Zoff mit Löw: "Krampfhaft hineininterpretiert"

Oliver Bierhoff hat sich nach Gerüchten um einen Streit mit Bundestrainer Joachim Löw kraftvoll zu Wort gemeldet. Der Teammanger der Deutschen Nationalmannschaft bezog entschieden Stellung.

Oliver Bierhoff hat zu Gerüchten um Streit mit Joachim Löw Stellung bezogen. (Bild: Getty Images)

“Jetzt wird vieles fast krampfhaft in Zusammenhang gebracht und hineininterpretiert”, sagte Bierhoff zu den anwesenden Journalisten in Frankfurt. Der Manager halte weiterhin “eng” zum Bundestrainer, das Verhältnis sei “immer gut gewesen.”

Dementsprechend habe es Bierhoff “gewundert”, dass derartige Gerüchte die Runde machten. Für die Zukunft erhofft sich der 50-Jährige vor allem eines: “Schwierigkeiten bringen einen auch immer enger zusammen.” Von diesen muss der DFB nach dem WM-Aus einige überstehen.


“Haben einfach schlecht gespielt”

Bierhoff fasste zusammen: “Letztendlich haben wir einfach schlecht gespielt, nicht erfolgreich gespielt. Wir haben unsere Chancen nicht genutzt und hinten zu viel zugelassen.” Das bedeutete das Aus in Gruppe B gegen Südkorea, Schweden und Mexiko.

Im September warten die nächsten Länderspiele. In München trifft die DFB-Elf auf Frankreich und absolviert damit den Auftakt in die neu geschaffene UEFA Nations League. “Die Energie” für “neue Wege” sei bei Löw und Bierhoff vorhanden.


Duelle mit Frankreich und den Niederlanden warten

Nun stehen allerdings schwierige Entscheidungen auf dem Programm. “Gespräche führen mit Spielern, mit Mitarbeitern und entsprechend zum richtigen Zeitpunkt, der vor den Spielen im September ist, das Ganze kommunizieren”, ordnete Bierhoff ein.

Nach Frankreich wartet ein Testspiel gegen Peru, ehe im Oktober das nächste Spiel der Nations League gegen die Niederlande sowie das Rückspiel gegen Frankreich ansteht. Im November spielt das deutsche Team in der Nations League gegen Russland und wieder die Niederlande.