Biden besucht US-Militärkrankenhaus Walter Reed

·Lesedauer: 1 Min.
Fahrzeugkonvoi des Präsidenten vor Walter-Reed-Klinik (AFP/Brendan Smialowski)

Drei Tage nach dem Abschluss des umstrittenen Afghanistan-Abzugs hat US-Präsident Joe Biden ein Militärkrankenhaus besucht, in dem am Hindukusch verletzte Soldaten behandelt werden. Wie das Weiße Haus mitteilte, blieben Biden und seine Frau Jill am Donnerstagabend (Ortszeit) knapp zwei Stunden im Walter-Reed-Militärkrankenhaus im Bundesstaat Maryland. Nähere Angaben, etwa ob der Präsident mit beim Afghanistan-Einsatz verwundeten Soldaten sprach, wurden nicht gemacht.

Das in einem Vorort von Washington gelegene Militärkrankenhaus behandelt US-Medien zufolge unter anderem rund ein Dutzend US-Soldaten, die bei dem Anschlag auf den Kabuler Flughafen am 26. August verletzt worden waren. Bei dem Selbstmordanschlag waren insgesamt mehr als hundert Menschen getötet worden, darunter 13 US-Soldaten.

Ein regionaler Ableger der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) reklamierte die Tat während des internationalen Evakuierungseinsatzes für sich. Es war der verlustreichste Angriff auf US-Truppen in Afghanistan seit zehn Jahren.

Am Sonntag erwiesen Biden und die First Lady den beim dem Anschlag getöteten US-Soldaten die letzte Ehre. Der Präsident empfing die Särge der 13 Soldatinnen und Soldaten auf dem Flugfeld des Militärstützpunkts Dover im US-Bundesstaat Delaware.

yb

Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.