Biathlon: Laura Dahlmeier gewinnt Verfolgung in Antholz

Die siebenmalige Biathlon-Weltmeisterin Laura Dahlmeier hat sich mit dem zweiten Saisonsieg endgültig zur Top-Favoritin für die Olympischen Winterspiele in Pyeongchang (9. bis 25. Februar) aufgeschwungen.

Die siebenmalige Biathlon-Weltmeisterin Laura Dahlmeier hat sich mit dem zweiten Saisonsieg endgültig zur Top-Favoritin für die Olympischen Winterspiele in Pyeongchang (9. bis 25. Februar) aufgeschwungen.

Beim Weltcup in Antholz, der Olympia-Generalprobe, triumphierte Dahlmeier in der Verfolgung über 10 km trotz einer Strafrunde vor der Italienerin Dorothea Wierer (2/+17,3) und der Weißrussin Darja Domratschewa (2/+20,2).

"Verfolgungsrennen sind immer ein richtiger Krimi. Da gewinnt immer der, der die Gedanken am besten im Zaum hält", sagte Dahlmeier in der ARD: "Ich bin richtig happy, dass es so gut geklappt hat." Nach zwei auskurierten Infekten, einem enttäuschenden Resultat beim Heimspiel in Ruhpolding und ersten kritischen Stimmen hat die siebenmalige Weltmeisterin spätestens am Samstag die Skeptiker wieder verstummen lassen.

Für Dahlmeier war der 19. Weltcup-Erfolg gleichbedeutend mit dem dritten Podestplatz in Serie. Nach dem zweiten Rang im Massenstart von Ruhpolding hatte sie am Donnerstag in Antholz im Sprint den gleichen Platz belegt.

Ein Erfolgserlebnis feierte auch Franziska Preuß (Haag/2), die mit ihrem 10. Platz als letzte DSV-Athletin die Olympia-Norm knackte. Denise Herrmann (Oberwiesenthal/5) auf Platz zwölf, Franziska Hildebrand (Clausthal-Zellerfeld/3) als 18. und Vanessa Hinz (Schliersee/4) auf Rang 20 komplettierten das gute Mannschaftsergebnis. Maren Hammerschmidt (Winterberg) kam nach vier Strafrunden auf Position 24 ins Ziel.

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