Bezirk der Gegensätze: Reinickendorf in Zahlen - So unterschiedlich ist der Bezirk

Arm und reich - Natur neben Stadtverkehr: Reinickendorf ist ein Bezirk der Gegensätze. Ein Blick auf die Zahlen.

Reinickendorf.  Von den Vorgärten Frohnaus bis zum Flughafen Tegel, von der Havel bis zu den Hochhäusern des Märkischen Viertels: Rund zwölf Kilometer misst Reinickendorf von Norden nach Süden, zehn von Westen nach Osten. 261.919 Bewohner leben hier. Kein Wunder, dass der Bezirk voller Unterschiede steckt. Hier einige Besonderheiten Reinickendorfs in Zahlen.

So grün

Bild Nr. 1:
Das historische Borsigtor gehört zu den Wahrzeichen des Bezirks. Heute sitzen im Viertel zahlreiche Firmen und Dienstleister imago stock / imago stock&people

Kaum ein Berliner Bezirk ist so grün wie Reinickendorf: Ein Drittel der Fläche besteht laut Statistischem Landesamt aus Wald, Parks und Wiesen. Mit knapp einem Drittel ist die Wohnfläche sogar kleiner. Fast 300 Hektar werden landwirtschaftlich genutzt. Die Feuchtwiesen im Tegeler Fließ sind in der Zahl noch nicht eingerechnet. Sie gehören zu den Schutzgebieten. "In Reinickendorf finden wir viele Biber", sagt Hans-Jürgen Stork, Sprecher des Naturschutzbunds Reinickendorf. 40 Hektar Fläche stehen im Bezirk unter Naturschutz. Darunter die Baumberge, bei vielen Berlinern als "Baggerberge" bekannt. Die Sanddünen ziehen sich mit bis zu 62 Metern Höhe durch den Wald südlich der Heiligenseestraße.

Sie sind einer der höchsten Punkte im Bezirk: Am weitesten nach oben ragt die Lübarser Höhe, mit 85,3 Metern. Der tiefste Punkt liegt im Tegeler See. Bis zum Grund sind es bis zu 17 Meter. Insgesamt verteilen sich über den Bezirk 700 Hektar Wasserfläche. Im berlinweiten Vergleich ist das nicht viel: Treptow-Köpenick liegt mit mehr als 2000 Hektar an der Spitze. Die Zahl der Gewässer liegt in Reinickendorf umso höher: bei 47, in Treptow-Köpenick be...

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