Beziehungen: Wenn die Liebe zerbricht

Liebeskummer fühlt sich an, als wenn das Herz zersplittert

Silvia Faucks große Liebe endete mit einem Fax. Darin schrieb ihr Traummann: "Ich möchte keine Verantwortung übernehmen. Ich bin beziehungsgestört." Den wahren Trennungsgrund – die neue Frau – verschwieg er. Die Nachricht traf die damals 50-Jährige völlig unvorbereitet. Fünf Jahre lang hätten sie eine "tolle innige Beziehung" gelebt, erzählt Silvia Fauck. Doch dann brach diese von einer Sekunde auf die nächste auseinander. Und nichts war mehr wie vorher.

Die gestandene Frau und Mutter zweier Töchter verlor den Boden unter den Füßen und fiel in ein tiefes emotionales Loch. Sie nahm massiv ab und war am Ende nur noch ein Schatten ihrer selbst. Ein Alptraum. Silvia Fauck erinnert sich: "Mein Herz brannte in meinem Körper. Ich konnte nicht schlafen und nicht essen." Jede Minute wurde zur Ewigkeit. Tag und Nacht quälte sie sich mit der Frage nach dem Warum. Sie weinte viel, litt unter Atem- und Herzbeschwerden. Dazu gesellten sich Angstzustände und Panikattacken. Die Küche benutzte sie kaum noch, auf der Terrasse vertrockneten die Pflanzen. Es gab keinen Zweifel mehr: Sie hatte eine handfeste Depression.

Heute kann Silvia Fauck offen darüber sprechen und ihr Leiden benennen. Ihre Erfahrungen hat sie in einem Buch verarbeitet. Der Titel: "Liebeskummer: Wenn das Herz zu brechen droht". Sie sagt: "Die Menschen glauben nicht, dass man 'nur' wegen Liebeskummer in wirklich schwere Depression fallen kann." Doch sie weiß es besser – aus eigener Erfahrung und aus ihrer Praxis als psychologis...

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