Bewegung im Tarifstreit bei der Postbank

Kündigungsschutz und Gehaltserhöhung

In den Tarifstreit bei der Postbank kommt nach Angaben der Gewerkschaft Verdi Bewegung. Für den kommenden Montag sei eine neue Verhandlungsrunde angesetzt worden, nachdem die Tarifrunde am 24. September ergebnislos abgebrochen worden war, teilte Verdi am Dienstag mit. Demnach stellte die Postbank für die neue Runde ein verbessertes Angebot in Aussicht. Verdi sei deshalb "bereit, die Verhandlungen weiterzuführen", erklärte die Gewerkschaft.

Die Entwicklung sei ein Ergebnis der jüngsten Warnstreiks, erklärte Verhandlungsführer Jan Duscheck. Sollte es in der neuen Tarifrunde aber keine Einigung geben, seien dann auch unbefristete Streiks möglich.

Die Gewerkschaft fordert unter anderem eine Verlängerung des Kündigungsschutzes der Beschäftigten bis Ende 2022 sowie eine Erhöhung der Gehälter um fünf Prozent bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Die Postbank hatte zuletzt einen tariflichen Kündigungsschutz bis Mitte 2019 sowie Gehaltserhöhungen um insgesamt 2,5 Prozent in zwei Stufen angeboten.

Um den Forderungen an den Arbeitgeber Nachdruck zu verleihen, hatte es in den vergangenen Wochen Warnstreiks in zahlreichen Bundesländern gegeben. Verhandelt wird für rund 18.000 Beschäftigte.