Bettina Tietjen: Das hätte die Moderatorin früher "nie, nie, nie gemacht"

Bettina Tietjen (62) geht es wie vielen Frauen - ohne Schminke im Gesicht fühlt frau sich verletzlich, aber die Moderatorin ('Tietjen talkt') hat irgendwann die Kurve gekriegt und traut sich mittlerweile was.

"Hätte ich früher nie, nie, nie gemacht"

Die Talkmasterin unterhielt sich für das Magazin 'Barbara' mit ihrer Kollegin Barbara Schöneberger (48), und in der Unterhaltung ging es auch um das Äußere. Da musste der Fernsehliebling gestehen, dass es da vor zehn, fünfzehn Jahren echte Krisen vor dem Spiegel gegeben habe. Aber das habe sich zum Glück gelegt und das neue Selbstbewusstsein würde man auch gleich sehen. "Jetzt gehe ich sogar mal Make-up-frei zur Arbeit, wenn mir nicht nach Schminken ist. Hätte ich früher nie, nie, nie gemacht." Für ihr neues Buch 'Früher war ich auch mal jung" schaute sie in ihre alten Tagebücher und musste feststellen "Ich hatte mich anders in Erinnerung".

Bettina Tietjen musste die Kamera erst lieben lernen

Es ist ja auch inzwischen viel passiert im Leben von Bettina Tietjen. Über dreißig erfolgreiche Jahre in Funk und Fernsehen. Für letzteres musste sie sich aber erstmal wappnen. Es war nie ihr Karrierewunsch gewesen, vor der Kamera zu landen, die beliebte Journalistin sagte immer, dass sie in ihre Fernsehkarriere so herein gerutscht sei. Und der Anfang war nicht einfach. "Ich hatte einfach Angst vor der Kamera", erzählte die NDR-Ikone im Podcast 'Die blaue Couch'. "Ein Freund sagte mir danach 'Du hast ausgesehen wie ein Kaninchen vor der Erschießung, das auf einem Stuhl festgetackert wurde. So hast du in die Kamera geschaut - mit weit aufgerissenen, angsterfüllten Augen." Dem nicht genug, ihr Gatte war auch nicht gerade hilfreich. "Und mein Mann sagte dann zu mir 'Talken können wir noch nicht, mein Schatz'", Aber das habe sie nur angestachelt. "Da hab ich mir gesagt 'Dir werde ich es zeigen!" Das hat Bettina Tietjen getan und zwar sehr erfolgreich - sie gehört zu den beliebtesten Talkmasterinnen im deutschen Fernsehen.

Bild: Henning Kaiser/picture-alliance/Cover Images

Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.