Betis bestätigt: FC Barcelona hat wegen Loren angefragt

Die Stürmersuche läuft bei den Blaugrana auf Hochtouren. Betis-Torjäger Loren wird allerdings wohl nicht kommen.

Der FC Barcelona hat auf seiner Suche nach einem neuen Stürmer beim LaLiga-Rivalen Betis Sevilla wegen Loren Moron angefragt. Das bestätigte Betis-Trainer Rubi. Er erklärte aber auch, dass ein Transfer seines Angreifers in Richtung Katalonien mutmaßlich nicht über die Bühne gehen wird.

Rubi sagte während einer Pressekonferenz über das Barca-Interesse an dem 26-Jährigen: "Loren wird die Saison bei Betis beenden. Sie haben angefragt. Aber zu 99 Prozent wird es keinen Transfer geben. Wir wollen nicht, dass er uns verlässt, und sie haben sich viele Spieler angeschaut. Loren trainiert ganz normal. Es ist eine Sache, die im Fußball passiert."

FC Barcelona: Loren steht bei Betis bis 2022 unter Vertrag

Loren steht in Andalusien noch bis 2022 unter Vertrag. Seine festgeschriebene Ablöse beträgt 50 Millionen Euro. Betis fordert angeblich 30 Millionen Euro für einen sofortigen Wechsel, Rubi besteht sogar auf die komplette Summe der Ausstiegsklausel: "Wir könnten keinen Ersatz holen, sollte nicht seine fixe Ablöse gezahlt werden. Lorens liegt bei 50 Millionen Euro. Also gehe ich zu 99 Prozent davon aus, dass es keinen Transfer gibt. Meine Information ist, dass er bleibt. Und das ist es, was wir wollen."

Loren kam 2015 aus Marbella zu Betis und gehört seit 2018 zum Profikader. In dieser Saison erzielte er zehn Tore in 25 Pflichtspielen, außerdem lieferte er noch drei Assists.

Barcelona darf wegen der schweren Verletzungen seiner Stürmer Luis Suarez und Ousmane Dembele auch außerhalb der Transferperiode kurzfristig einen neuen Offensivspieler verpflichten. Dieser muss allerdings bereits in LaLiga spielen.

Neben Loren galten bereits Valencias Rodrigo Moreno, Willian Jose von Real Sociedad und Angel Rodriguez (FC Getafe) als Kandidaten in Barcelona. Seit dieser Woche wird auch der ehemalige St.-Pauli-Stürmer Ante Budimir von RCD Mallorca als potenzieller Neuzugang gehandelt.