Die besten Tipps zum Heizkosten sparen

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Heizen kann schnell zur Kostenfalle werden - mit diesen Tricks spart man sich bares Geld. (Bild: Africa Studio/Shutterstock.com)
Heizen kann schnell zur Kostenfalle werden - mit diesen Tricks spart man sich bares Geld. (Bild: Africa Studio/Shutterstock.com)

In Deutschland sinken die Temperaturen und die Heizungen laufen bei vielen schon auf Hochtouren. Doch die Preise für Gas und Heizöl sind in diesem Jahr extrem gestiegen. Aufgrund der neuen CO2-Steuer müssen Verbraucher ebenfalls tiefer in die Tasche greifen. Mit diesen Tipps bleiben die eigenen vier Wände warm und der Geldbeutel wird geschont.

Räume nicht überheizen

Um beim Heizen Geld zu sparen, kommt es auf die Raumtemperatur an. Ein Grad weniger verringert den Verbrauch um sechs Prozent, wie die "Verbraucherzentrale" schreibt. Zwischen 19 und 22 Grad Celsius reicht in Wohnräumen aus, im Schlafzimmer sind um die 18 Grad ideal. Die Türen zu den wärmeren Zimmern am besten schließen und die kühleren Räume gut lüften. Ansonsten sammelt sich an den kältesten Stellen Feuchtigkeit und Schimmel entsteht.

Heizkörper nicht zustellen

Egal, ob Vorhänge oder Möbel: Ein Heizkörper sollte niemals zugestellt werden. Ansonsten können bis zu fünf Prozent höhere Energiekosten anfallen. Steht etwas vor dem Heizkörper, kann dieser die Wärme nicht gleichmäßig in den Raum abgeben. Wichtig ist zudem, die Heizung sauber zu halten. Staub und Fusseln reduzieren die Leistung.

Heizkörper regelmäßig warten

Heizungen regelmäßig überprüfen und warten zu lassen, ist eine sinnvolle Investition. Denn nur wenn sie richtig funktionieren, sorgen sie für warme Räume. Zudem gilt es die Heizkörper regelmäßig zu entlüften. Spätestens wenn ein Gluckern zu hören ist oder der Heizkörper kalt bleibt, ist Handeln angesagt. Durch das Entlüften können Verbraucher ihre Kosten um bis zu 15 Prozent reduzieren.

Thermostat anbringen

Mithilfe eines Thermostats müssen Verbraucher die gewünschte Temperatur nicht schätzen, sondern können sie genau einstellen. Ein programmierbares Modell hat den Vorteil, dass die Wohnung unabhängig von der Anwesenheit beheizt wird. Ist der Bewohner außer Haus, können die Räume kühler bleiben. Kurz vor dem Nachhause kommen, erwärmen sich die Heizungen wieder.

Auf das richtige Lüften kommt es an

Richtiges Lüften verhindert nicht nur Schimmelbildung, auch die Heizkosten lassen sich senken. Kurzes Stoßlüften sorgt für frische Luft, die Wände kühlen nicht komplett aus und der Raum erwärmt sich danach schnell. Zwei- bis dreimal täglich heißt es: Fenster auf! Dauerhaftes Kippen treibt hingegen die Heizkosten in die Höhe. Die Wände kühlen aus und es dauert sehr viel länger, bis der Raum wieder vollständig erwärmt ist.

Dichte Fenster sind das A und O

Alte Fenster sind Energiefresser. Denn Zugluft beeinflusst unser Wohlbefinden und wir heizen mehr. Ein Austausch der Dichtungsprofile oder des kompletten Fensters lohnt sich und die Investitionskosten amortisieren sich. Sind sie komplett dicht, senken sich die Kosten um bis zu 30 Prozent. Um festzustellen, wie dicht die Fenster sind, ein Papier zwischen Rahmen und Flügel einklemmen. Lässt es sich bei geschlossenem Fenster nicht herausziehen, ist es an dieser Stelle dicht. Alternativ eine brennende Kerze vors Fenster halten. Flackert die Flamme, ist es undicht.

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