Greek Freak: "Wenn ich LeBron an die Seite bekäme ..."

SPORT1
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Es ist seit mehreren Jahren das Giganten-Duell der NBA: Giannis Antetokounmpo gegen LeBron James (Die Weihnachtsspiele der NBA sind terminiert).

Zwei Mal in Folge wurde Antetokounmpo zuletzt zum wertvollsten Spieler der Liga (MVP) gewählt. Für eine Meisterschaft hat es für den Griechen hingegen nicht gereicht. Stattdessen sicherte sich Altmeister James unlängst den Titel mit den Los Angeles Lakers.

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Auch deshalb stellt sich der Greek Freak von den Milwaukee Bucks nicht auf eine Stufe mit seinem Widersacher.

Wer ist besser: LeBron oder Giannis?

"LeBron ist natürlich ein großartiger Gegner und ich will ihn schlagen. Er ist im Moment der beste Spieler der Welt. Es spielt keine Rolle, wer der MVP ist. Er ist der Beste", huldigte der Grieche seinen Kontrahenten beim griechischen Sender Cosmote TV.

Der Superstar erinnerte sich an seine Karriereanfänge: "Ich schaute zu LeBron auf. Er war für mich wie Jordan für alle anderen."

Dabei orientiert sich der 25-Jährige auch heute noch an seinem Kontrahenten - auch menschlich. "Er ist seit 17 Jahren Teil des Unternehmens NBA. Und man hat noch nie etwas Negatives über LeBron gehört. Er hat nie etwas Falsches getan."

"Greek Freak" träumt von Superstar-Kollegen

Das will ihm Giannis nun nachmachen - und auf jeden Fall zum Champion werden.

In der Karriere von Antetokounmpo steht deshalb eine entscheidende Phase an.

Die NBA-Teams warten auf die Entscheidung von ihm bezüglich seiner Vertragsverlängerung. Verlässt der Grieche seine Milwaukee Bucks am Ende der kommenden Saison nach Ablauf des Arbeitspapiers, löst das ein Beben aus.

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Nun ließ der MVP durchblicken, dass er gerne in einem Team mit weiteren Superstars spielen würde. Zuvor gab es Gerüchte darüber, dass der Greek Freak in seiner Mannschaft der unangefochtene Anführer sein will.

"Wenn LeBron, Kevin Durant und Anthony Davis nach Milwaukee gekommen wären, hätte ich damit kein Problem gehabt. Es interessiert mich nicht, ob ich der erste, zweite oder dritte Name bin, weil ich gewinnen will."

Antetokounmpo: Karriereende mit 45 ist möglich

Das untermauerte er noch einmal einige Sätze später in dem Gespräch. "Als ich 18 oder 19 Jahre alt war, habe ich vielleicht nicht verstanden, was man tun muss, um zu gewinnen. Aber jetzt bin ich 25 und ich will gewinnen."

Und der Ausnahmespieler fügte an: "Wenn ich in Rente gehe, werden sich die Leute daran erinnern. Und wenn ich LeBron, Durant oder Davis an die Seite bekäme, hätte ich überhaupt nichts dagegen. Es ist mir egal, ob ich die Spitze der Mannschaft bin."

Antetokounmpo kündigte zudem an, sehr lange spielen zu wollen. "Ich werde nicht aufhören zu spielen, bis ich bekomme, was ich erreichen will. Ich will eine NBA-Meisterschaft. Ich kann dafür auch weiterspielen bis ich 45 bin."

Natürlich ist auch in diesem Bereich LeBron James das Vorbild. Der dominiert die Liga mit fast 36 Jahren schließlich nach wie vor.