Das Beste zum Schluss: Conteh erzielt Remis in der Nachspielzeit

Das Beste zum Schluss: Conteh erzielt Remis in der Nachspielzeit
Das Beste zum Schluss: Conteh erzielt Remis in der Nachspielzeit

Am Samstag kam der SC Paderborn 07 beim FC St. Pauli nicht über ein 2:2 hinaus. Der vermeintlich leichte Gegner war der FC St. Pauli mitnichten. St. Pauli kam gegen den SCP zu einem achtbaren Remis.

Noch bevor der erste Durchgang abgelaufen war, traf Marvin Pieringer vor 29.000 Zuschauern ins Netz. Die Pausenführung von Paderborn fiel knapp aus. Für frischen Wind sollte Einwechselmann Sirlord Conteh sorgen, dem Lukas Kwasniok das Vertrauen schenkte (58.). Etienne Amenyido, der von der Bank für David Otto kam, sollte für neue Impulse bei St. Pauli sorgen (58.). Gelesen war die Messe für die Gastgeber noch nicht, als Luca-Milan Zander und Carlo Boukhalfa bei einem Doppelwechsel für Manolis Saliakas und Eric Smith auf das Feld kamen (75.). Für das erste Tor der Elf von Coach Timo Schultz war Amenyido verantwortlich, der in der 84. Minute das 1:1 besorgte. Die Nachspielzeit lief bereits, als ein Treffer von Conteh zum 2:2 (90.) den SC Paderborn 07 vor der Niederlage bewahrte. Kurz vor Schluss traf David Nemeth für den FC St. Pauli (90.). Gedanklich hatte St. Pauli den Sieg bereits sicher, doch eine famose Aufholjagd sicherte dem SCP am Ende noch den Teilerfolg.

Beim FC St. Pauli präsentierte sich die Abwehr angesichts zehn Gegentreffer immer wieder wackelig. Allerdings traf die Offensive dafür auch gerne ins gegnerische Tor (11). Ein Punkt reichte St. Pauli, um in der Tabelle aufzusteigen. Mit nun acht Punkten steht der FC St. Pauli auf Platz neun. Zwei Siege, zwei Remis und zwei Niederlagen tragen zur Momentaufnahme von St. Pauli bei.

Mit 13 Zählern führt Paderborn das Klassement der 2. Liga souverän an. Erfolgsgarant des Gasts ist die funktionierende Offensivabteilung, die mit 20 Treffern den Liga-Bestwert aufzeigt. Nur einmal gab sich der SC Paderborn 07 bisher geschlagen. Der SCP blieb auch im vierten Spiel hintereinander ungeschlagen, baute jedoch die Serie von drei Siegen nicht aus.

Am nächsten Samstag reist der FC St. Pauli zu SpVgg Greuther Fürth, zeitgleich empfängt Paderborn den 1. FC Magdeburg.