Besser schlafen: 5 Angewohnheiten, auf die du am Abend besser verzichtest

Antonia Wallner
·Freie Autorin
·Lesedauer: 3 Min.

Eine gute Schlafroutine ist wichtig, um morgens erholt aus dem Bett zu kommen. Doch es gibt bestimmte Angewohnheiten, die es uns schwerer machen, einzuschlafen. Worauf ihr am Abend besser verzichtet.

Wer morgens ausgeruht sein will, braucht eine gute Schlafroutine ohne Störquellen. (Symbolbild: Getty Images)
Wer morgens ausgeruht sein will, braucht eine gute Schlafroutine ohne Störquellen. (Symbolbild: Getty Images)

Jeder hat abends seine eigene Routine, um sich fürs Bett fertig zu machen. Die einen brauchen ein entspannendes Bad, andere schauen sich einen Film an und einige lesen vielleicht in einem guten Buch.

Allerdings ist nicht alles, was wir gerne vor dem Schlafengehen machen, auch wirklich gut für die Nachtruhe. Es gibt ein paar Dinge, die euch den Schlaf eher rauben, als dass sie ihn fördern.

1. Keine elektronischen Geräte mit Bildschirm

Wer abends am Smartphone gerne noch in den sozialen Netzwerken unterwegs ist oder auf dem Tablet noch eben schnell eine Mail schreibt, riskiert eine unruhige Nacht. Schuld ist die Hintergrundbeleuchtung. Denn das Licht, das die Geräte erzeugen ist besonders kurzwellig und hindert den Körper bei dauerhafter Benutzung daran, das für den Schlaf wichtige Hormon Melatonin zu produzieren. Daher gilt: Elektronische Geräte am Abend maximal für zwei Stunden benutzen.

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2. Harte Workouts

Bewegung tut unserem Körper gut. Nach einem anstrengenden Workout fühlen wir uns angenehm erschöpft und könnten oft direkt einschlafen. Ein Grund, warum viele Hobbysportler ihre Übungen auf den späten Abend legen. Doch tatsächlich kann das auch zum exakten Gegenteil führen. Wer sich zu später Stunde richtig anstrengt, pusht seinen Stoffwechsel auf das Maximum. Die Folge: Der Körper kommt nicht zur Ruhe. Besser den Gang ins Fitnessstudio auf den frühen Abend legen, dann klappts auch mit dem Einschlafen.

3. Nicht mit den Liebsten streiten

An der Weisheit, dass Paare nie im Streit zu Bett gehen sollen, ist durchaus etwas Wahres dran. Nach einer lautstarken Auseinandersetzung arbeitet es meist in uns und die Gedanken stehen nicht mehr still. An Schlaf ist dann meist kaum noch zu denken.

Smartphones stören durch ihr Bildschirmlicht die Produktion des Schlafhomons Melatonin. (Symbolbild: Getty Images)
Smartphones stören durch ihr Bildschirmlicht die Produktion des Schlafhomons Melatonin. (Symbolbild: Getty Images)

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4. Kein Koffein, Alkohol nur in Maßen

Eigentlich logisch. Kaffee, Energy Drinks und andere anregende Getränke sind im Lauf des Tages ok, aber abends wirken sie meist kontraproduktiv. Gleiches gilt für Alkohol. Jetzt ist gegen ein Glas Bier oder Wein nichts einzuwenden, aber ausarten sollte der Konsum nicht. Denn auch Alkohol putscht den Körper erst einmal auf. Wer feiern will, sollte das auf die Tage bzw. Nächte legen, an denen man ausschlafen kann.

5. Nachrichten gucken

Auch wenn viele sich spätabends gerne von Tagesschau und Co. berieseln lassen, können gerade ernste bzw. aufregende Nachrichten sensible Gemüter so sehr strapazieren, dass sie dann keine Ruhe mehr finden. In Kombination mit dem schädlichen Bildschirm-Licht aus Punkt 1 ein Garant für gestörten Schlaf. Ähnliches gilt übrigens für Horror-Filme und Co. Lieber die News auf den nächsten Morgen verschieben.

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