Besser als Bitcoin: Cardano mit über 3000 Prozent seit November

Marco Bernegg
1 / 2
Ethereum-Konkurrent Cardano: Mega-Kooperation mit Google?

Es gibt einen neuen Stern am Krypto-Himmel: Cardano. Die junge Kryptowährung ist ein regelrechter Senkrechtstarter und landete praktisch sofort unter den Top Ten der digitalen Währungen nach Marktkapitalisierung. Seit November legte sie eine unglaubliche Performance hin.

Blockchain dritter Generation

Die Cardano-Plattform mit dem sogenannten ADA-Coin ist in seiner Technologie dem Bitcoin überlegen. Während beim Bitcoin von einer Blockchain der ersten Generation gesprochen wird, erfüllt Cardano bereits die Anforderungen der dritten (Ethereum stellt die Blockchain zweiter Generation dar). Lange Transaktionszeiten, hohe Kosten und Skalierungsprobleme – wie sie vermehrt  Bitcoin auftreten - sucht man bei Cardano vergebens. Das Protokoll verfügt über eine geschichtet aufgebaute Blockchain. Der Software-Stack ist flexibel, skalierbar und soll mit den strengsten akademischen und kommerziellen Software-Standards der Branche entwickelt worden sein. Drohenden Regulierungen steht man offen gegenüber. Die Professionalität der Gründer ist auch am bis ins Detail beschriebenen Whitepaper ersichtlich.

Eine weitere Besonderheit des Projekts ist die Beteiligung drei unabhängiger Parteien. Die Cardano Foundation mit Sitz in der Schweiz kümmert sich um strategische Entscheidungen, während IOHK aus Hongkong und Emurgo aus Japan technische Aufgaben übernehmen.

Der Kurs nahm nach einer kurzen Konsolidierungsphase Ende Dezember wieder richtig Fahrt auf.

Hochspekulativ!

Wie alle anderen Kryptowährungen auch gilt Cardano als sehr riskantes Investment. Trotz des vielversprechenden Projektes steckt die digitale Währung noch in den Kinderschuhen und muss noch viele Hürden meistern. Anleger sollten sich der hohen Volatilität und einem möglichen Totalverlust bewusst sein.