Berufstätigen Eltern fehlen Flexibilität und Betreuung

66 Prozent der befragten Eltern sehen bei der Bereitschaft des Arbeitgebers zu flexibleren Arbeitszeiten und Homeoffice verbesserungsbedarf. Foto: Rolf Vennenbernd

Kindererziehung und Karriere gut miteinander verbinden - das gestaltet sich für viele auf Grund ihrer Arbeitsbedingungen nicht einfach. Eine Umfrage zeigt, wo Eltern die größten Probleme sehen.

Berlin (dpa/tmn) - Viele berufstätige Eltern müssen einen Spagat hinlegen, um Arbeit und Familie miteinander zu vereinbaren. Für zwei Drittel (66 Prozent) ist das größte Problem, dass es hinsichtlich flexiblerer Arbeitszeiten oder dem Arbeiten im Homeoffice zu wenig Bereitschaft vom Arbeitgeber gebe.

Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Forsa-Umfrage im Auftrag des Deutschen Anwaltvereins. Unter den befragten Eltern mit Kindern bis fünf Jahre nannten sogar fast drei Viertel (72 Prozent) dieses Problem.

Der Mehrheit (61 Prozent) bereitet es auch Schwierigkeiten, dass es zu wenige Betreuungsangebote für Kinder gibt. Ähnlich viele (57 Prozent) beklagen, dass die Angebote für die Kinderbetreuung zu teuer seien.

Forsa hat vom 23. März bis 5. April rund 2400 Bundesbürger ab 18 Jahren befragt, darunter 770 Eltern mit Kindern bis fünf Jahre.