Berufsanfang: Worauf Jugendliche bei der Lehrstellensuche achten sollten

Personalexperten haben Tipps für junge Leute, die eine Ausbildung suchen. Mit guten Mappen können auch schlechtere Schüler punkten.

Berlin.  "Die Guten können sich ihren Ausbildungsplatz quasi aussuchen", sagt Anke Steuk. Ausbildungsbetriebe seien inzwischen mehr Nachfrager als Anbieter. "So ist der Trend der Zeit, so mancher Ausbildungsplatz in Deutschland und auch in Berlin bleibt unbesetzt", erklärt die Leiterin der Kaufmännischen Ausbildung und Nachwuchsförderung bei der Berliner Stadtreinigung (BSR).

Aber Steuk sagt ebenso: "Nicht jeder muss das Abitur haben." Junge Menschen mit nicht so guten Noten könnten auch eine tolle Bewerbung schreiben "und sich als der oder die Richtige für einen Ausbildungsplatz herausstellen". Wichtig findet die Personalerin der BSR, dass Schüler ihre Bewerbungen tatsächlich selbst schreiben.

Etwa 330 Ausbildungen stehen Schülern zur Wahl

Von Dienstleistern, die das gegen Gebühr übernehmen, hält sie nichts. Sie würde es merken, glaubt die Personalerin, wenn ein Anschreiben aus fremder Feder stammt. Und spätestens beim persönlichen Gespräch falle die Diskrepanz ohnehin auf. Doch wie verfasst man eine "tolle Bewerbung"?

Wer auf Ausbildungssuche ist, kann theoretisch zwischen etwa 330 Lehrberufen wählen. Das fällt niemandem leicht. Aber es gibt zahlreiche Berater, die Jugendlichen dabei helfen. Unterstützung bieten Arbeitsagentur, Handwerks- sowie Industrie- und Handelskammer, Jobmessen, Berufsbildungswerke oder selbstständige Coaches und Karriereberater. Für Letztere muss man bezahlen, die öffentlichen Beratungsstellen sind kostenlos.

Bewerbungsmappe sollte Lust auf mehr machen

Die Erwartun...

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