Von Beruf schwindelfrei: Das sind die Höhenretter der Kölner Seilbahn

Sie holten die Passagiere aus den Gondeln.

Das sind sie – die Männer, die am Sonntag 65 Fahrgäste aus den festgefahrenen Seilbahngondeln gerettet haben.

Die 40 Höhenretter der Kölner Berufsfeuerwehr hatten Unterstützung von Kollegen aus Aachen und Düsseldorf sowie von der Bergwacht aus dem Oberbergischen Kreis. Die Kölner Höhenretter sind speziell für den Einsatz in großer Höhe ausgebildet: 70 Pflicht-Übungsstunden absolvieren sie im Jahr etwa am Colonius, an der Seilbahn oder in der Trainingsanlage an der Ehrenfelder Wache. Dort wird das Klettern auf Baukränen simuliert.

Bis zu 100 Einsätze im Jahr

Die Einheit kommt auf 70 bis 100 Einsätze jährlich: Darunter so spektakuläre wie die Rettungsaktion an der Seilbahn, aber auch die Bergung von Katzen aus hohen Bäumen, die sich verstiegen haben. Vor einer gut einer Woche retteten die Kölner Experten eine 17-Jährige, die am Rheinufer vier Meter tief gefallen war. Im April retteten die Männer zwei Fensterreiniger, die in einem schief hängenden Fassadenaufzug im 42. Stock des Unicenters festhingen. (ari/ts)...Lesen Sie den ganzen Artikel bei ksta