Berthold sieht bei Diskussion um Montagsspiele Versäumnisse der Klubs

Berthold sieht bei Diskussion um Montagsspiele Versäumnisse der Klubs

In der Debatte um Montagsspiele in der Fußball-Bundesliga sieht der 1990-Weltmeister Thomas Berthold Versäumnisse bei den Klubs. "Wir reden über fünf Spiele pro Jahr. Die Vereine wussten vorher Bescheid, da hätte man ein Veto einlegen können, aber das hat man nicht gemacht", sagte der 53-Jährige am Montagabend in der Sendung "Heimspiel!" im hr-fernsehen. 
Jetzt sei die Debatte da. "Ich glaube aber, das wird sich irgendwann ein bisschen beruhigen. Die Frage ist, ob man darüber im Vorfeld hätte anders mit den betroffenen Vereinen und ihren Fanclubs sprechen müssen", meinte der Ex-Nationalspieler. 
Überhaupt gebe es in dieser Saison viele Schauplätze, die mit dem aktuellen Bundesliga-Geschehen nicht so viel zu tun hätten, so Berthold mit Blick auf die Debatte um den Videoschiedsrichter, die Montagsspiele und die 50+1-Regel: "Ich kann nur hoffen, dass man sich nach der Saison Gedanken macht, wie man Dinge deeskaliert und dafür sorgen kann, dass es nicht so weit kommt wie jetzt."